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Filehoster: Kim Dotcoms Mega verlässt die Betaphase

Der Sharehoster Mega hat die Betaphase abgeschlossen. Der Dienst hat ein überarbeitetes Aussehen und neue Funktionen bekommen. Sein Gründer Kim Dotcom ist am kommenden Sonntag zu Gast in einer deutschen Fernsehserie.

Artikel veröffentlicht am , Lars Sobiraj
Logo von Mega
Logo von Mega (Bild: Mega/Screenshot: Golem.de)

Kim Dotcoms Megaupload-Nachfolger Mega Encrypted Global Access (Mega) hat nach neun Monaten Entwicklungszeit die Betaphase verlassen. Das Design des neuseeländischen Filehosters wurde überarbeitet, die Ladezeiten wurden verkürzt und mehrere neue Funktionen eingebaut.

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Mit dem Update geht der Onlinedienstleister einen kleinen Schritt in Richtung soziales Netzwerk. So erhält jeder Nutzer die Möglichkeit, einen eigenen Avatar hochzuladen, der ähnlich wie in einem Forum innerhalb von Mega angezeigt wird. Die bestätigten Kontakte können jetzt auf einen Blick sehen, welche Dateien für einen Transfer freigegeben wurden.

Im Ordner wird auch vermerkt, wann die Archive das letzte Mal verändert wurden. Bei neuen Freigaben werden die Kontakte automatisch benachrichtigt. Auch ist die Bedienung der Website während eines Transfers nicht mehr blockiert. Wer will, kann sich beispielsweise in den Ordnern seiner Kontakte umsehen, während die Datenübertragung im Hintergrund weiterläuft.

Nach eigenen Angaben wurden zudem die Ladezeiten des Filesharing-Portals optimiert. Bei einem Login werden die dafür notwendigen Daten abgespeichert, alle nachfolgenden Besuche mit dem gleichen Browser sollen somit schneller ablaufen.

Mega und Firefox

Für Mozilla-Nutzer ist ein neues Addon erschienen, das die Benutzung von Mega in Kombination mit dem Browser Firefox vereinfachen soll. Im Laufe des Monats soll auch eine iOS App des Onlinedienstes verfügbar werden. Ein Update erhielt die Android App, die erstmals im Juli veröffentlicht wurde.

Bereits im Sommer kündigte der Anbieter einen eigenen Client für Windows an. Anfang 2014 soll der Nachrichtenaustausch der Nutzer verschlüsselt angeboten werden. Auch ein eigener Messenger mit OTR-Support soll nach eigenen Angaben im Laufe des nächsten Jahres auf den Markt kommen.

Kim Dotcom im TV

Den Zeitpunkt der Veröffentlichung der neuen Version von Mega hätte man zumindest in Deutschland nicht besser wählen können: Am kommenden Sonntagabend läuft auf RTL ab 19:05 Uhr die erste Folge der Fernsehserie Ich bleibe über Nacht mit Jenke von Wilmsdorff. Darin besucht der 48-jährige Extra-Reporter den norddeutschen Internetunternehmer und Mega-Gründer Kim Dotcom auf seinem Anwesen in Neuseeland.

Der nächste Anhörungstermin zur Auslieferung in die USA soll übrigens in den nächsten Wochen stattfinden. Dotcom, der die Geschäftsleitung von Mega mittlerweile abgegeben hat, wird vorgeworfen, mit dem Vorgänger Megaupload massive Urheberrechtsverletzungen begangen und einen Schaden von rund einer halben Milliarde US-Dollar verursacht zu haben.



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ichbinsmalwieder 05. Dez 2013

10 GBit/s? Das ist aber flott! Sollte reichen.

Keimax 08. Nov 2013

Aha, und ich für meinen Teil muss schmunzeln dass du bei sowas ziemlich laut lachen...

drmccoy 08. Nov 2013

http://www.justbeamit.com Selbe funktionalität, die Übertragung erfolgt Peer to Peer...

r3bel 08. Nov 2013

... ist diese Cloud (so wahnsinnig es auch klingt) die wohl einzig sichere.


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Resident Evil 2 Remake - Fazit

Sprechtext

Fazit

Bei Capcom haben sie derzeit in Sachen Horror ein monstermäßig gutes Händchen. Nach dem hervorragenden Resident Evil 7 ist auch das Remake des zweiten Serienteils geglückt. Das neue Resident Evil 2 fühlt sich nicht wie ein Remake an, sondern wie ein frisch programmiertes Spiel. Das schafft sogar das Kunststück, Fans des Originals zu fesseln und gleichzeitig Neulinge in den Bann von Raccoon City zu ziehen.

Natürlich wissen Kenner der Version von 1998 über die Rahmenhandlung und das Ende schon Bescheid. Dank der überarbeiteten Umgebungen und zusätzlicher Details bieten die Abenteuer von Leon und Claire dennoch wieder Spannung - mit dem zusätzlichen Reiz, die alte mit der überarbeiteten Fassung vergleichen zu können. Die geänderte Steuerung inklusive der Verteidigungsoptionen etwa mit dem Messer funktioniert wunderbar.

Vor allem aber ist die Mischung aus Action und Adventure inklusive der sehr fairen Rätsel gelungen. Auf Dauer haben uns nur die manchmal langen Laufwege gestört - vor allem, wenn wir nur wegen Platzmangel im Inventar ständig zwischen dem aktuellen Einsatzort und einem Sicherheitsraum pendeln mussten.

Grafik und Stimmung sorgen für mehr als nur gepflegtes Denken, Kämpfen und Gruseln. Dazu kommen übrigens auch einige Ekelanimationen, wegen denen Minderjährige und empfindliche Naturen lieber einen Bogen um Resident Evil 2 machen sollten. Alle anderen sollten sich dieses rundum gelungene Remake nicht entgehen lassen.

Resident Evil 2 Remake - Fazit Video aufrufen
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