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FIDO U2F: Firefox 60 kommt mit aktiver Webauthentication-API

Mozilla will die Nutzung von Zwei-Faktor-Authentifizierung erhöhen und aktiviert in Firefox 60 die Webauthentication-API standardmäßig. Noch gebe es allerdings keine fertigen Bibliotheken, die Entwickler nur einbinden müssten.

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Mozilla will mit dem neuen Firefox 60 die Nutzung von 2FA verbessern.
Mozilla will mit dem neuen Firefox 60 die Nutzung von 2FA verbessern. (Bild: Mozilla/CC-BY-SA 3.0)

Firefox wird mit der kommenden Version 60 standardmäßig die sichere Anmeldung per Hardwaretoken oder einem anderen registrierten zweiten Faktor aktivieren, wie Mozilla in einem Blogbeitrag bekanntgibt. Mit der Freischaltung der Funktion will Mozilla vor allem gegen Phishing vorgehen. Firefox 60 soll am 8. Mai 2018 erscheinen.

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Die Webauth-API unterstützt sowohl die Anmeldung mit kompatiblen Hardwaretoken nach FIDO U2F-Konvention, etwa von Yubikey, Nitrokey oder U2F Zero. Entsprechende Geräte sind je nach Ausstattung und Zusatzfunktionen wie One-Time-Passwort (OTP) zwischen rund 10 und etwa 70 Euro erhältlich. Wird die Anmeldung per Hardwaretoken angewendet, müssen Nutzer das Gerät während der Anmeldung mit Nutzername und Passwort per USB einstecken oder, etwa am Smartphone, per Bluetooth oder NFC verbinden. Wer einen Hardwaretoken nutzt, sollte ein Backup-Gerät registrieren und es an einem sicheren Ort verwahren.

Auch Token-Generatoren werden unterstützt

Alternativ unterstützt die API auch die Eingabe eines durch eine App generierten Codes, der jeweils nur für wenige Sekunden gültig ist. Kompatible Apps sind Googles Authenticator, Authy oder andere.

Mozilla ermuntert Entwickler, mit den Möglichkeiten der API zu experimentieren und mehr Nutzern die sichere Anmeldung zu ermöglichen. Zwar seien "zum Zeitpunkt der Erstellung noch keine WebAuthn-U2F-Polyfill-Bibliotheken bekannt", aber das könnte sich ja demnächst ändern, schreibt Mozilla. Zwei-Faktor-Authentifizierung ist einer der effektivsten Maßnahmen gegen die Übernahme von Nutzeraccounts, bislang wird die sichere Anwendung aber nicht besonders häufig genutzt. Zuletzt hatte Google bekanntgegeben, dass nur rund zehn Prozent der aktiven Gmail-Nutzer diesen Sicherheitsmechanismus nutzen.



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