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FIDO: Google führt Logins ohne Passwort ein

Der Umgang mit Passwörtern ist für viele Nutzer zu kompliziert. Google führt stattdessen nun die Möglichkeit ein, sich auf einem Android-Smartphone bei einigen seiner Dienste mit Hilfe biometrischer Entsperrmöglichkeiten einzuloggen. Dabei werden FIDO2, W3C Webauthn und FIDO CTAP genutzt.

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Google erlaubt jetzt auch bei seinen Internetdiensten, sich unter anderem mit dem Fingerabdruck einzuloggen.
Google erlaubt jetzt auch bei seinen Internetdiensten, sich unter anderem mit dem Fingerabdruck einzuloggen. (Bild: Screenshot: Golem.de)

Google hat eine neue Möglichkeit vorgestellt, sich für seine Dienste auf einem Android-Smartphone zu identifizieren. Künftig können Nutzer, anstatt ein Passwort einzugeben, einfach ihren Fingerabdrucksensor oder die Entsperrgeste des Sperrbildschirms verwenden, um sich zu legitimieren.

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Dies war bisher bereits möglich, wenn Nutzer beispielsweise in den Einstellungen der Chrome-App auf ihre gespeicherten Passwörter zugreifen wollten. Wurde allerdings stattdessen die Passwortseite von Google im Internet aufgerufen, musste weiterhin das Passwort eingegeben werden. Dies ist jetzt nicht mehr notwendig, da auch hier beispielsweise ein Fingerabdruck zum Einloggen verwendet werden kann.

Die neue Funktion basiert auf den Standards FIDO2, W3C Webauthn und FIDO CTAP. Da anstelle der nativen Fingerabdruck-APIs von Google FIDO2 verwendet wird, kann die Entsperrmethode nun auch für Internetdienste verwendet werden - gleichzeitig aber auch für entsprechende Apps. Der Fingerabdruck muss nur einmalig mit den Einlogdaten verknüpft werden.

Fingerabdruck wird nur auf Smartphone gespeichert

Webauthn nutzt Public-Key-Kryptografie. Dabei werden öffentliche und private Schlüssel generiert. Der öffentliche Schlüssel wird zwischen Nutzer und Webdienst ausgetauscht. Will sich der Nutzer einloggen, schickt der Dienst eine Challenge an ihn, mit der er beweist, dass er im Besitz des privaten Schlüssels ist - ohne dass der private Schlüssel das Gerät verlässt. Das Ergebnis wird an den Dienst geschickt, der über den öffentlichen Schlüssel überprüft, ob der Einloggende auch wirklich im Besitz des privaten Schlüssels ist.

Der private Schlüssel kann dabei durch biometrische Merkmale wie Fingerabdrücke gesichert werden. Die Verwendung eines Passworts wird so unnötig. Der Fingerabdruck bleibt weiterhin nur auf dem Android-Smartphone gespeichert und wird natürlich nicht an Google geschickt.

Aktuell können Nutzer von Pixel-Smartphones den neuen Login ohne Passwort bereits verwenden. Wir konnten uns beispielsweise auf einem Pixel 3a XL auf der Passwortseite von Google mit Hilfe unseres Fingerabdrucks einloggen, den wir zuvor registriert haben. Auf einem P30 Pro von Huawei ging das allerdings noch nicht; die Verfügbarkeit des Dienstes soll allerdings in den nächsten Tagen ausgebaut werden.

Die aktuelle Version des Firefox-Browsers für Android unterstützt zwar den Webauthn-Standard. In einem kurzen Test mit dem Dienst von Google konnten wir den Browser von Mozilla jedoch noch nicht für das passwortlose Anmelden verwenden.

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My1 15. Aug 2019

aber enthält das auch die abdrücke und so? die würde ich normalerweise nicht ins backup...

Der mit dem Blubb 15. Aug 2019

Auf der PayPal-Webseite kann man seinen Fingerabdruck jetzt verknüpfen.

Gole-mAndI 14. Aug 2019

Das klingt ganz ehrlich nicht danach als solltest du da selbst was dran machen...

Wechselgänger 13. Aug 2019

technically correct: the best kind of correct :)


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