FidelityFX Super Resolution: AMDs DLSS-Konter soll Cross-Plattform werden

Statt nur eigene Grafikkarten zu unterstützen, soll AMDs Super Resolution auch für Playstation 5 und Xbox Series X|S erscheinen.

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FidelityFX Super Resolution soll die Famerate steigern.
FidelityFX Super Resolution soll die Famerate steigern. (Bild: AMD)

AMD plant, den Rekonstruktionsfilter namens FidelityFX Super Resolution (FSR) als Cross-Plattform-Produkt anzubieten, was Desktop/Mobile-Chips und die drei aktuellen Microsoft/Sony-Konsolen einschließt. Diese Information teilte AMD mit Linus Tech Tips, einen Termin nannte der Hersteller nicht.

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FidelityFX Super Resolution war im Oktober 2020 angekündigt worden, das Verfahren ist als Gegenpart zu Nvidias Rekonstruktionsfilter DLSS zu verstehen. Das Deep Learning Super Sampling wurde im August 2018 vorgestellt und mit der Geforce RTX 2080 (Ti) veröffentlicht; der erste Titel war FF15.

Die ursprüngliche DLSS-1.0-Version in Titeln wie Metro Exodus war wenig überzeugend, erst DLSS 2.0 weist eine hohe Bildqualität bei steigender Framerate auf - beispielsweise in Cyberpunk 2077 und in Wolfenstein Youngblood. Zudem ist DLSS als Plugin für die Unreal Engine 4 verfügbar, was die Implementierung vereinfacht.

Mehr Leistung bei guter Bildqualität ist das Ziel

Bei DLSS handelt es sich um KI-gestütztes Upsampling auf den Tensor-Cores: Ein neuronales Netz wird mit 16K-Referenzmaterial (Ground Truth) trainiert, so dass die GPU niedrigere Auflösungen wie 1080p auf 4K hochrechnen kann. Zudem werden vorherige Frames integriert, so dass temporales Supersampling betrieben wird.

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Aktuell ist DLSS in vier Stufen von Ultra Performance über Performance und Balanced bis hin zu Quality verfügbar, welche über die interne Render-Auflösung skalieren. Je höher die Output-Pixelmenge, desto niedriger die relative Input-Pixelmenge: In 1080p etwa wird noch mit 720p gerechnet (44%), in 4K aber mit 1080p (25%).

FidelityFX Super Resolution dürfte grundlegend ähnlich vorgehen, nur dass statt der auf Radeons nicht vorhandenen Tensor-Cores die Shader-Einheiten rechnen. Die RDNA2-Architektur unterstützt maschinelles Lernen mit INT8, das mit vierfacher FP32-Geschwindigkeit abläuft.

Diese Technik steckt in den Radeon RX 6900/6800/6700 und wird auch für die GPU der Playstation 5 sowie der Xbox Series X|S verwendet. Microsoft hatte KI-Upscaling prinzipiell bereits 2018 mit der DirectML-Schnittstelle unter DirectX 12 mit Forza Horizon 3 vorgeführt (ab 15:24), von Sony gibt es ein Patent für ein solches Verfahren.

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