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Fiber In The Air: D-Light will Giga-Netz mit Lasern auf den Dächern errichten

D-Light will in Wien eine Versorgung von 1 GBit/s ohne Tiefbau erreichen. Laser auf den Dächern sollen die Daten übertragen. Das ist als optischer Richtfunk bekannt.

Artikel veröffentlicht am ,
Optical Wireless von D-Light
Optical Wireless von D-Light (Bild: D-Light)

D-Light will die Stadt Wien über Fiber In The Air komplett mit 1 GBit/s Datenraten versorgen. Das gab das Unternehmen am 9. August 2017 bekannt. Die neue Technologie überträgt die Daten mit Empfangs- und Sendestationen in der Größe einer Schuhschachtel per Laser über den Dächern der Stadt. Von dort werden die einzelnen Häuser und Haushalte mit Glasfaserkabeln über bestehende Schächte angeschlossen. Grabungsarbeiten sind nicht notwendig.

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"Damit können bis zu 1 GBit/s übertragen werden", erklärte D-Light-Geschäftsführer Richard Pollak. "Wir haben Fiber In The Air gemeinsam mit unseren Partnern in monatelanger Planungs- und Entwicklungsarbeit marktfähig gemacht. Sämtliche Verträge mit unseren Lieferanten sind abgeschlossen. Bereits 2017 können wir mit dem Ausbau erster Modellregionen beginnen." Das Ziel sei, eine innovative Glasfaserlösung für Wien aufzubauen.

Pollak sagte Golem.de auf Anfrage außerdem: "Zum Einsatz kommt Free-Space Optics oder optischer Richtfunk von einem Lieferanten, für den wir die Vertretung übernommen haben." Einen Namen wollte er nicht nennen. Die seit 20 Jahren bekannte Technologie sei nun erstmals Carrier-tauglich, weil die Größe stark reduziert worden sei. "Die Technik haben wir selbst ausprobiert. Ein Internet Provider in der tschechischen Republik setzt das System bereits ein."

D-Light hatte in der Vergangenheit Probleme

Die Tageszeitung Der Standard berichtete, der Backbone zur Anbindung der Gebäudeblöcke werde bei einem Mobilfunkbetreiber in Wien angemietet. Noch in diesem Jahr wolle D-Light mit einem Test in zwei Bezirken beginnen. Pollak sagte der Zeitung, dass Anfang 2018 die ersten 3.000 Kunden versorgt sein sollten. Innerhalb von zehn Jahren solle der Ausbau auf 350.000 Haushalte anwachsen.

Der Netzbetreiber D-Light war im Jahr 2015 wegen eines Zahlungsrückstands in Wien und Graz in Schwierigkeiten geraten und musste alle Unternehmens- und Privatkunden abgeben. Laut D-Light hatten Citycom und Wien Energie nicht die vereinbarten Leistungen erbracht.



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Ovaron 11. Aug 2017

Ich bewundere Deine Ausdauer beim Trolle füttern. Bei "verteilte Rechenzentren" habe ich...

mainframe 11. Aug 2017

Wobei die Studie schon wieder über 10 Jahre alt ist! Mittlerweile hat sich gerade bei...

Andre_af 11. Aug 2017

Übrigens zünd mal so einen grauen Verteilerkasten an der Strasse an oder fahr den mal...

joeSenf 11. Aug 2017

Dann war das kein Optischer Richtfunk und ihr habt es nicht vor 15 Jahren eingerichtet...


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