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Fiat 500e: Abarth motzt den elektrischen Cinquecento auf

Abarth hat schon früher die Fiat 500 getunt. Jetzt wird der 500er zum sportlichen Elektroflitzer.
/ Werner Pluta
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Abarth 500e: "More Abarth than ever!" (Bild: Abarth)
Abarth 500e: "More Abarth than ever!" Bild: Abarth

Der elektrische Fiat 500 gehört aktuell zu den beliebtesten Elektroautos. Jetzt haben sich die Entwickler bei Abarth das Fahrzeug vorgenommen und in gewohnter Abarth-Manier eine Performance-Variante konstruiert.

Abarth gehört seit 50 Jahren zu Fiat und wurde bekannt durch den Umbau der Kleinwagen des italienischen Herstellers zu leistungsstarken Flitzern, die in ihrer Klasse auf der Rennstrecke Erfolge feierten. Abarth nahm sich schon die Neuauflage des Fiat 500 vor – und nun auch die Elektroversion (g+).

Äußerlich unterscheidet sich der Abarth 500e kaum vom Original. Auch der Akku blieb gleich: Wie bei der größeren Version des konventionellen 500e hat er 42 Kilowattstunden Kapazität. Der normale 500e schafft nach der Worldwide Harmonized Light Vehicles Test Procedure (WLTP) etwa 320 km. Beim stärker motorisierten Abarth dürften es weniger sein.

Geladen wird mit 85 Kilowatt

Geladen wird mit maximal 85 Kilowatt – wie beim Fiat mit dem großen Akku. Das soll reichen, um in fünf Minuten genug Strom für eine tägliche Fahrleistung von 40 km zu laden. 80 Prozent der Reichweite sind in rund 35 Minuten erreicht.

Der Abarth hat mit 113 Kilowatt 26 Kilowatt mehr unter der Haube. Der Motor mit einem maximalen Drehmoment von 235 Newtonmetern beschleunigt das Fahrzeug in sieben Sekunden von 0 auf 100 km/h. Die Höchstgeschwindigkeit ist bei 160 km/h abgeregelt.

Das Auto verfügt über drei Fahrmodi: Tourismo ist der Eco-Modus mit reduzierter Leistung und reduziertem Drehmoment. Im Modus Scorpion Street steht die volle Leistung zur Verfügung bei maximaler Rekuperation. Scorpion Track schließlich ist der Sportmodus.

Der Abarth macht Gitarrensound

Ein Merkmal der Verbrenner-Abarths war immer ihr Klang. Den transferierte Abarth auch in die Elektromobilität: Passagiere bekommen nach Unternehmensangaben "das berühmte und unverwechselbare Abarth-Brüllen" vorgespielt. Um andere Verkehrsteilnehmer auf sich aufmerksam zu machen, spielt der Abarth einen Gitarrensound.

"Der neue Abarth 500e ist eine der aufregendsten Markteinführungen in der Geschichte der Marke mit dem Skorpion", sagte Olivier Francois, Chef von Fiat und Abarth(öffnet im neuen Fenster). "Tatsächlich wollen wir mit jeder bei Abarth vorgenommenen Änderung die beste Fahrleistung erreichen. Genau so hat es unser Gründer Carlo Abarth immer gemacht." Das Ergebnis sei: "More Abarth than ever!"

Abarth bringt den 500e zunächst in der Sonderedition Scorpionissima auf den Markt, die auf 1949 Fahrzeuge limitiert ist – eine Reminiszenz an das Gründungsjahr von Abarth. Das Auto ist sowohl als Limousine als auch als Cabrio erhältlich und kann vorbestellt werden. Einen Preis nannte Abarth noch nicht.


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