Abo
  • Services:
Anzeige
Fez
Fez (Bild: Polytron)

Fez auf Xbox Live: Patch für den Patch ist zu teuer

Fez
Fez (Bild: Polytron)

Auch nach einem Update hat das Plattformspiel Fez einen bekannten Bug - aber weil Microsoft für die Prüfung eines weiteren Patches "zehntausende von Dollar" will, korrigiert das Entwicklerstudio Polytron den Fehler nicht, sondern beschwert sich öffentlich über die Geschäftsbedingungen auf Xbox Live.

Einen ersten Patch für sein Plattformspiel Fez - Preis der Vollversion: rund 10 Euro - hat das kanadische Entwicklerstudio Polytron veröffentlicht. Das Update behebt die meisten Bugs, aber unter Umständen löscht es das Savegame des Spielers. Technisch ist eine weitere Korrektur kein großes Problem. Im Gegenteil: Die Programmierung ist bereits abgeschlossen, die neuen Dateien waren bei Microsoft. Trotzdem hat sich Polytron entschieden, jetzt wieder den ersten und fehlerhaften Patch zu veröffentlichen.

Anzeige

Auf ihrer Webseite erheben die Entwickler Vorwürfe gegen Microsoft. Grund sei, dass "Microsoft uns zehntausende von Dollar in Rechnung stellen würde, um das Spiel erneut zu zertifizieren". Das könne sich ein kleines Studio wie Polytron aber schlicht nicht leisten. Sauer sei man auch, weil eine Veröffentlichung von Fez über Steam keinerlei derartige Kosten nach sich gezogen hätte - ein Patch werde da ohne Gebühren und quasi sofort ausgeliefert.

Nach Auffassung der Entwickler bedeute der erste Patch außerdem nur Schwierigkeiten für rund ein Prozent der Spieler. Das sei besonders bedauerlich, weil der Fehler vor allem gegen Ende des Spiels auftrete, und soweit kämen ja nur die echten Fans. Bei diesen Personen wollten sich die Entwickler entschuldigen.

Allerdings könne die große Mehrheit der Spieler Fez unbeschwert genießen. Microsoft habe die Entwickler vor die Wahl gestellt: Entweder sie zahlen, oder das problematische Update gehe wieder online - es sei aber im Grunde "gut genug". Poytron schreibt spürbar verärgert, dass es Microsoft sowieso schon haufenweise Geld schulde, und überhaupt sei es ja nicht so, dass das Studio mit Veröffentlichung auf Xbox Live Geld verdiene - im Gegenteil, im Grunde bezahle es als Entwickler eher Microsoft.

Microsoft veröffentlicht keine Kostenangaben über die rund um Xbox Live angebotenen Dienstleistungen für Entwickler. Im Februar 2012 hatte Tim Schafer von Double Fine gesagt, dass das Freischalten eines Updates über Xbox Live 40.000 US-Dollar koste - auch für sein Studio sei das ein viel zu hoher Betrag.


eye home zur Startseite
Ampel 23. Jul 2012

Bugs lassen sich nicht vermeiden wenn man auf Kosten und Zeitdruck Spiele Entwickelt...

Ampel 23. Jul 2012

Das halte ich für ein Gerücht ! . Üer Steam oder andere Plattformen releast würde mehr...

Ampel 23. Jul 2012

Wer nicht zahlen kann oder will sollte andere Bereiche Auskundschaften und dort Fu...

Atalanttore 20. Jul 2012

Als Firma sollte man aufkommende Kosten schon korrekt kalkulieren können.

gorsch 19. Jul 2012

Wenn du ein paar gouraud-geshadete Würfel zeichnen willst, mag das vielleicht stimmen...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. ETAS GmbH & Co. KG, Stuttgart
  2. über Hanseatisches Personalkontor Osnabrück, Bielefeld
  3. GiPsy Software Solutions GmbH, Asbach
  4. Landeshauptstadt München, München


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 29,99€ + 5,99€ Versand (günstiger als die schlechtere Nicht-PCGH-Version)
  2. ab 649,90€
  3. ab 799,90€

Folgen Sie uns
       


  1. Streaming

    Netflix gewinnt weiter Millionen Neukunden

  2. Zusammenlegung

    So soll das Netz von O2 einmal aussehen

  3. Kohlendioxid

    Island hat ein Kraftwerk mit negativen Emissionen

  4. Definitive Edition

    Veröffentlichung von Age of Empires kurzfristig verschoben

  5. Elex im Test

    Schroffe Schale und postapokalyptischer Kern

  6. Raven Ridge

    HP bringt Convertible mit AMDs Ryzen Mobile

  7. Medion E6436 und P10602

    Preiswertes Notebook und Tablet bei Aldi Süd

  8. Smartphone mit KI

    Huawei stellt neues Mate 10 Pro für 800 Euro vor

  9. KRACK

    WPA2 ist kaputt, aber nicht gebrochen

  10. Medion Akoya E2228T

    280-Euro-Convertible von Aldi hat 1080p



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Cybercrime: Neun Jahre Jagd auf Bayrob
Cybercrime
Neun Jahre Jagd auf Bayrob
  1. Antivirus Symantec will keine Code-Reviews durch Regierungen mehr
  2. Verschlüsselung Google schmeißt Symantec aus Chrome raus
  3. Übernahme Digicert kauft Zertifikatssparte von Symantec

Verschlüsselung: Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
Verschlüsselung
Niemand hat die Absicht, TLS zu knacken
  1. TLS-Zertifikate Zertifizierungsstellen müssen CAA-Records prüfen
  2. Apache-Lizenz 2.0 OpenSSL-Lizenzwechsel führt zu Code-Entfernungen
  3. Certificate Transparency Webanwendungen hacken, bevor sie installiert sind

ZFS ausprobiert: Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
ZFS ausprobiert
Ein Dateisystem fürs Rechenzentrum im privaten Einsatz
  1. Librem 5 Purism zeigt Funktionsprototyp für freies Linux-Smartphone
  2. Pipewire Fedora bekommt neues Multimedia-Framework
  3. Linux-Desktops Gnome 3.26 räumt die Systemeinstellungen auf

  1. leider etliche Funklöcher, wenn man mit RE1 bei...

    devman | 23:47

  2. Re: So sieht das Ende aus

    derJimmy | 23:44

  3. Re: Geothermie...

    TC | 23:43

  4. Re: Kerberos Server?

    bioharz | 23:42

  5. Re: Kein Warten bei Windows notwendig

    bioharz | 23:42


  1. 23:03

  2. 19:01

  3. 18:35

  4. 18:21

  5. 18:04

  6. 17:27

  7. 17:00

  8. 15:00


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel