Feuerwehr Bochum: E-Bike-Akku in Wohnung explodiert
Der Brand eines Pedelec-Akkus hat in Bochum für Aufregung gesorgt. Wie die Feuerwehr mitteilte(öffnet im neuen Fenster), wurde ein Bewohner durch die entstehenden Rauchgase verletzt, die Tiere in der Wohnung überstanden das Unglück unverletzt.
Bei Eintreffen der Feuerwehr war eine Wohnung im Hochparterre eines Mehrfamilienhauses stark verraucht. Der Akku musste von den Einsatzkräften ins Freie gebracht und in einem Wasserbad gesichert werden.
In der Wohnung erstand erheblicher Sachschaden, weil der Wohnungsboden zur Brandbekämpfung aufgenommen werden musste.
Immer wieder kommt es zu gefährlichen Bränden und Explosionen durch E-Bike- und E-Scooter-Akkus. So brannte 2017 ein Parkhaus in Hannover, weil zuvor in einem Fahrradladen im Haus ein Elektrofahrradakku in Brand geraten war(öffnet im neuen Fenster). Bei einem Wohnungsbrand durch einen E-Scooter-Akku in München wurden im September 2019 zehn Personen verletzt.
Die Akkus in einigen Hoverboards scheinen ebenfalls instabil zu sein. Häuser in Australien(öffnet im neuen Fenster), New York und Kalifornien gerieten dadurch bereits in Brand, in Texas und Washington gab es Vorfälle in Einkaufszentren. In Großbritannien brannten Weihnachten in einigen Wohnzimmern nicht nur Kerzen(öffnet im neuen Fenster).
Mittlerweile gibt es daher als Brandschutzmaßnahme Sicherheitsbeutel für Pedelec-Akkus(öffnet im neuen Fenster). Eine massive Rauchentwicklung können die Beutel auch nicht verhindern, wohl aber offene Flammen, wie der Hersteller demonstriert.
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