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Auch SSDs müssten im Zweifelsfall schnell zerstört werden. Dabei gelten natürlich andere Anforderungen als für magnetische Festplatten. Die empfindlichen Schaltkreise könnten vor allem mit Hilfe hoher Energieladungen zerstört werden.

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Der erste Versuch brachte dabei keine nennenswerten Ergebnisse. Zu Testzwecken wurde keine SSD verwendet, sondern ein günstiger USB-Stick. Dieser wurde mit einem dünnen, leitfähigen Draht umwickelt, der dann mit einer hohen Energieladung durchströmt wurde. Dieser Bridge-Wire-Draht führte aber lediglich zu einem Decapping des Chips, entfernte also nur einen kleinen Teil der Plastikabdeckung. Das Verfahren ist somit ungeeignet.

Erde mit 10.000 Volt

Effektiver könnte eine andere Methode sein: viel Spannung auf die Erdung der SSD. "Wir sind gewohnt, dass die Spannung variieren kann. Aber keiner erwartet, dass die Erdung 10.000 Volt liefert", sagt Brooks. Eine plötzliche Energieladung zerstört die Platine und die Speicherchips des zu Demonstrationszwecken verwendeten, günstigen USB-Sticks tatsächlich.

Unklar, wie gut SSDs forensisch ausgelesen werden können

Diese Methode hätte den Vorteil, dass sie mit relativ geringen Nebenwirkungen umsetzbar sein sollte. Allerdings sei im Bereich der Wiederherstellbarkeit von Daten auf USB-Sticks und SSD noch mehr Forschung erforderlich, um herauszufinden, mit welchen Fragmenten sich möglicherweise durch forensische Methoden noch Daten auslesen lassen. Tatsächlich stehen Forensiker bei der Untersuchung von SSDs aber vor einigen Problemen.

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Eher im experimentellen Bereich angesiedelt ist die letzte von Brooks vorgestellte Zerstörungsmethode. Bei der Deformation durch Induktion wird ein Gegenstand, im Beispiel eine Getränkedose, mit einem gewickelten Draht erneut umwickelt.

Wird eine hohe Spannung durch den Draht geleitet, sorgt das starke kurzzeitig entstehende Magnetfeld für eine hohe Kraft, die im Video die Getränkedose in sehr kurzer Zeit komplett zerstört. Für die Zerstörung einer massiven metallischen Festplatte wäre allerdings eine enorm hohe, unbekannte Spannung erforderlich.

Fazit: Sauerstoff hui, Thermit pfui

Trotz der Verbesserungen in der Dämpfung der Explosionen dürfte der Einsatz von Sprengstoff an mehreren Hundert Festplatten gleichzeitig zu statischen Problemen und einer Gefährdung der Mitarbeiter vor Ort führen. Die Einleitung von Sauerstoff sowie der Einsatz der Nagelpistolen und der Plasmaschneider erscheinen Brooks am besten geeignet. Bei den demonstrierten elektrischen Bereichen sei noch viel Forschung notwendig.

Ein weiteres Mittel ist derzeit noch unerforscht: Laser. Damit könne man aber auf jeden Fall mal experimentieren, antwortet Brooks auf eine Frage aus dem Publikum. Langeweile kommt also wohl erstmal nicht auf.

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 Der Sprengstoff sprengt ein bisschen zu gut
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ChriDDel 02. Nov 2017

oder im richtigen Moment mit einem DeLorean an einer Turmuhr vorbeifahren....

ChriDDel 02. Nov 2017

Das ist ein Trugschluss. Das reicht nicht. Selbst Industriemagneten mit denen...

Dieser Name... 10. Jun 2017

Die meisten Rechenzentren sind zum Schutz vor elektromagnetischer Strahlung aus Beton...

Dieser Name... 10. Jun 2017

Man baut Teslaspulen auf jedem Server auf. Die strahlen in allen Wellenlängen und sind...

jms 10. Jun 2017

wieso erhöht sauerstoff drastisch die reibung in festplatten?


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