Festplatten: WD und Seagate liefern 20-TByte-HDDs aus

Die beiden Hersteller setzen auf unterschiedliche Techniken, wobei Western Digital mit EAMR schneller am Markt ist als Seagate mit HAMR.

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Ultrastar DC HC650 mit 20 TByte
Ultrastar DC HC650 mit 20 TByte (Bild: Western Digital)

Western Digital hat mit Dropbox einen großen Partner für die eigenen 20-TByte-Festplatten gefunden, die HDDs befinden sich beim Cloud-Anbieter in der Qualifizierungsphase. Die Konkurrenz will in Bälde nachziehen, so kündigte Seagate an, ab Dezember 2020 ebenfalls 20 TByte fassende HDDs ausliefern zu wollen.

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Bei der Ultrastar DC HC650 von Western Digital handelt es sich um ein mit Helium gefülltes Laufwerk mit neun Plattern, welches auf Shingled Magnetic Recording (SMR) mit überlappenden Spuren setzt. Verglichen mit dem regulären Perpendicular Magnetic Recording (PMR) alias Conventional Magnetic Recording (CMR) reduziert das die Schreibgeschwindigkeit unter bestimmten Umständen drastisch, was im Cloud-Segment jedoch kaum relevant ist. Hier werden Daten sehr viel häufiger gelesen als geschrieben.

Für die 20-TByte-Festplatte nutzt der US-amerikanische Hersteller überdies sogenanntes Energy Assisted Magnetic Recording (EAMR), das laut Western Digital eine Untergruppe von Microwave Assisted Magnetic Recording (MAMR) darstellt. EAMR arbeitet mit temporären magnetischen Feldern, daher können weiterhin die seit Jahren verbreiteten Platter aus Aluminium verwendet werden.

Anders sieht es bei Seagate aus, denn hier wird HAMR (Heat Assisted Magnetic Recording) eingesetzt: Für dieses Speicherverfahren sind Platter aus Glas erforderlich, da die Schreibköpfe diese per Laser erhitzen. Der japanische Platter-Hersteller Hoya hat bereits vorgesorgt und 2019 den Grundstein für ein neues Werk gelegt, in dem gläserne Scheiben für HDDs produziert werden sollen. Solche Platter sind dünner und leichter sowie steifer, weshalb mehr davon in ein Gehäuse passen und die Kapazität bei gleichen Maßen steigern.

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