• IT-Karriere:
  • Services:

Festplatten: Toshiba schafft 16 TByte, Western Digital plant 20 TByte

Es gibt wieder kleine Fortschritte bei Festplatten. Während Toshiba nach Seagate ebenfalls 16 TByte-Festplatten in die Handelskanäle aufnimmt, plant Western Digital bis zum Jahresende eine 18-TByte-Festplatte und kündigt schon den nächsten kleinen Schritt an.

Artikel veröffentlicht am ,
Neue Kapazitätsrekorde bei Festplatten sind zu erwarten.
Neue Kapazitätsrekorde bei Festplatten sind zu erwarten. (Bild: Western Digital)

Toshiba Electronics, nicht zu verwechseln mit Toshiba Memory alias Kioxia, hat seine ersten 16-TByte-Festplatten angekündigt. Nach Seagate ist Toshiba mit seiner Storage-Sparte damit der zweite Hersteller, der diese Kapazität im 3,5-Zoll-Formfaktor erreicht. Die neue Kapazitätsstufe wird in den Serien N300 und X300 angeboten. Dabei handelt es sich um Festplatten mit 9 Plattern und einer Heliumfüllung. Die Spindeln erreichen 7.200 Umdrehungen pro Minute. Im Vergleich zu älteren Festplatten der Serie wurde der Cache von 256 MByte auf 512 MByte erhöht.

Stellenmarkt
  1. Deutsche Rentenversicherung Bund, Berlin
  2. Phoenix Contact GmbH & Co. KG, Blomberg

Als Zielmarkt sieht Toshiba kleine Unternehmen und Heimarbeitsplätze. Im Laufe des vierten Quartals 2019 sollen die Festplatten verfügbar sein. Ein Preis steht noch nicht fest.

Derweil hat Western Digital für seine Ultrastar-Serie bereits den nächsten Schritt angekündigt. Die SMR-Festplatten sollen Ende 2019 als 18-TByte-Variante (18TB Ultrastar DC HC550 CMR) auf neun Scheiben bemustert werden. Als Kunden sind hier vor allem Rechenzentren gedacht. Derzeit wird die HC500-Serie nur mit 14 TByte angeboten. Auch eine 16-TByte-Variante ist geplant. Die HC600er-Serie, die es bisher mit 15 TByte gibt, wird in derselben Zeit als 20-TByte-Variante bemustert. Beide Serien sind heliumgefüllte Festplatten. Die Verfügbarkeit aller neuen Festplatten ist für das erste Halbjahr 2020 geplant.

Die Entwicklung rund um Festplatten geht also weiterhin nur gemächlich voran. Das gilt jedoch nur für den 3,5-Zoll-Sektor, obwohl die Kapazitätsrekorde längst durch SSDs gebrochen wurden, allerdings durch sehr teure. Daher kann sich das Segment mit kleinen Kapazitätssprüngen noch gut am Markt behaupten. Bei 2,5-Zoll-Festplatten ist hingegen seit Jahren ein Stillstand zu beobachten. Der Notebookmarkt ist seit dem Preisverfall bei SSDs praktisch weggebrochen, da beispielsweise Endkundennotebooks auch mit einem halben TByte SSD-Speicher oft ausreichend bestückt und günstig sind. Demzufolge sparen sich die Hersteller die für Festplatten notwendigen Platzreserven. Extrem langsame 1,8-Zoll-Laufwerke, die das Platzproblem einmal lösten, sind gar nicht mehr in Produkten zu finden.

Für 2,5-Zoll-Festplatten brechen selbst die Märkte für Mini-PCs oder Storage-Lösungen weg. Bei letzterem lassen sich in zwei Rackhöheneinheiten zahlreiche Festplatten verstauen. Synology hat sogar kürzlich eine Diskstation für sechs 2,5-Zoll-Laufwerke vorgestellt. Das reicht aber offenbar nicht, um die Entwicklung voranzutreiben, zumal sich Anwender immer öfter die Frage stellen, ob nicht einfach eine SSD genutzt werden sollte.

2,5-Zoll-Laufwerke sind noch bei externen Datenträgern gut aufgestellt. Die werden im Handel gerne angenommen. Deswegen werden besonders große Festplatten oft gleich in externe USB-Gehäuse gesteckt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (u. a. 970 Evo 1 TB für 149,90€, 970 Evo 500 GB für 77,90€)
  2. 1439,90€ (Vergleichspreis: 1530,95€)

ldlx 05. Sep 2019

Dankeschoen. Aber bitte nicht falsch verstehen - der Text hat den dahinterliegenden Humor...

ase (Golem.de) 05. Sep 2019

Hallo, Hmm, was stört den an "gemächlich"? Stillstand ist es nicht, richtiger...

bummelbär 05. Sep 2019

Ausser im NAS interessiert mich persönlich keine HDD. Dass die SSDs wesentlich teurer...

ldlx 04. Sep 2019

Wieviele 2,5"-Festplatten passen in das Volumen einer 3,5"-Festplatte? Nicht zu...

Aki-San 04. Sep 2019

Ich habe bisher sehr gute Erfahrungen mit WD als Langzeitdatenspeicher und bin sehr...


Folgen Sie uns
       


TES Morrowind (2002) - Golem retro_

Eine gigantische Spielwelt umgeben von Pixelshader-Wasser: The Elder Scrolls 3 Morrowind gilt bis heute als bester Teil der Serie. Trotz sperriger Bedienung war Morrowind dank der dichten Atmosphäre, der spielerischen Freiheit und der exzellenten Grafik ein RPG-Meilenstein.

TES Morrowind (2002) - Golem retro_ Video aufrufen
Radeon RX 5600 XT im Test: AMDs Schneller als erwartet-Grafikkarte
Radeon RX 5600 XT im Test
AMDs "Schneller als erwartet"-Grafikkarte

Für 300 Euro ist die Radeon RX 5600 XT interessant - trotz Konkurrenz durch Nvidia und AMD selbst. Wie sehr die Navi-Grafikkarte empfehlenswert ist, hängt davon ab, ob Nutzer sich einen Flash-Vorgang zutrauen.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Grafikkarte AMD bringt RX 5600 XT im Januar
  2. Grafikkarte Radeon RX 5600 XT hat 2.304 Shader und 6 GByte Speicher
  3. Radeon RX 5500 XT (8GB) im Test Selbst mehr Speicher hilft AMD nicht

Lovot im Hands-on: Knuddeliger geht ein Roboter kaum
Lovot im Hands-on
Knuddeliger geht ein Roboter kaum

CES 2020 Lovot ist ein Kofferwort aus Love und Robot: Der knuffige japanische Roboter soll positive Emotionen auslösen - und tut das auch. Selten haben wir so oft "Ohhhhhhh!" gehört.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Orcam Hear Die Audiobrille für Hörgeschädigte
  2. Schräges von der CES 2020 Die Connected-Kartoffel
  3. Viola angeschaut Cherry präsentiert preiswerten mechanischen Switch

Arbeit: Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen
Arbeit
Warum anderswo mehr Frauen IT-Berufe ergreifen

In Deutschland ist die Zahl der Frauen in IT-Studiengängen und -Berufen viel niedriger als die der Männer. Doch in anderen Ländern sieht es ganz anders aus, etwa im arabischen Raum. Warum?
Von Valerie Lux

  1. Arbeit Was IT-Recruiting von der Bundesliga lernen kann
  2. Arbeit Wer ein Helfersyndrom hat, ist im IT-Support richtig
  3. Bewerber für IT-Jobs Unzureichend qualifiziert, zu wenig erfahren oder zu teuer

    •  /