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Die Kombination aus Festplatte und SSD-Speicher gelang bisher nicht.
Die Kombination aus Festplatte und SSD-Speicher gelang bisher nicht. (Bild: Western Digital)

Desktop-SSHDs sind noch weiter weg von HDD-Kapazitäten

Und selbst die Desktop-Festplatten wurden nur zögerlich mit Flash ausgestattet. 2015 (sic!) stellte Western Digital seine erste Desktop-SSHD mit 4 TByte vor. Bis heute das größte und letzte Modell. Seagate bietet gar nur 2 TByte für Desktops als Maximum an. Nachtrag vom 21. Juli 2016, 10:00 Uhr: Auch Seagate bietet eine 4-TByte-SSHD an. Diese wird im Unterschied zum 2-TByte-Modell allerdings nicht als Firecuda-SSHD neu vermarktet.

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Auch die signifikante Erhöhung des Flash-Cache blieb aus. 32 GByte waren das Maximum und für den Einsatz in Rechenzentren wurde auch keine SSHD gewählt. Storage-Spezialisten kombinierten lieber auf eigene Faust SSDs und HDDs für ihre Lösungen. Die Kooperation von IBM und Seagate für Server-SSHDs blieb eine Ausnahme. Diese SSHD brachte es immerhin auf 10.000 U/min und hatte 16 GByte Flash-Cache.

Die Xbox One Elite war der letzte SSHD-Erfolg

Der letzte nennenswerte Erfolg einer SSHD war die Einführung der Xbox One Elite mit einem TByte. Bei der neuen flachen Xbox One S ist es wieder eine herkömmliche Festplatte, dafür aber mit 2 TByte.

Es wirkt wie eine vertane Chance für die Festplattenhersteller. Die Voraussetzungen waren jedenfalls da: Windows 8.1 bot spezielle Anpassungen für SSHDs, SATA-Express wurde auch im Hinblick auf die neue Technik hin optimiert. Alles Auswirkungen der 2012 auf Intels IDF demonstrierten SATA IO Hybrid Information.

Was machte der Endkunde also? Statt bei den Festplattenherstellern eine schön schnelle, günstige SSHD mit viel Kapazität zu kaufen, setzte er im Desktop-Segment eine Kombination aus SSD und HDD ein, wenn es das Gehäuse zuließ. Und wie ist es bei Mini-PCs und im Notebook-Segment? Dank immer günstiger werdender SSDs wurde die SSHD langsam obsolet, obwohl eine 1-TByte- SSD noch immer etwa das Doppelte einer SSHD kostet. Und dank Entwicklungen wie M.2 gibt es mittlerweile sehr kleine und trotzdem austauschbare Datenträger.

Die Festplattentechnik kommt da nicht mehr mit, auch wenn sie vor einem Jahrzehnt durchaus existierte, und zwar in Form des Microdrive und einer noch kleineren Entwicklung von Toshiba. Das ist allerdings mehr als zehn Jahre her und damit längst in Vergessenheit geraten.

Die Zeiten unbezahlbarer Hochkapazitäts-SSDs sind jedenfalls vorbei. Das hat sich mittlerweile soweit geändert, dass 2,5-Zoll-SSDs als Endkunden-Version mittlerweile mit 4 TByte zu haben sind und es sie im Enterprise-Bereich als SAS-Modell mit 16-TByte gibt. Mit Festplatten ist das nicht möglich.

Die Festplattenhersteller können also nicht nur bei der Miniaturisierung und Geschwindigkeit nicht mehr mithalten, sondern verlieren auch das Argument der Kapazität sehr deutlich. Was ihnen bleibt, ist der Preisvorteil pro Terabyte - noch.

 Festplatten mit Flash-Cache: Das Konzept der SSHD ist gescheitert

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brotherelf 08. Aug 2016

Ja, LVM kann das, die notwendige Version kam z.B. ungefähr bei RHEL 6.5. Die Anzahl der...

Rubbelbubbel 03. Aug 2016

Hätte auch den Vorteil, daß man nicht immer warten muss, bis die Teile hochgefahren sind...

Ach 25. Jul 2016

Ja, Apple hats mit der Bauteilintegration wirklich drauf ankommen lassen, in der gesamten...

Rhino Cracker 23. Jul 2016

Ich habe lange mit dem Gedanken gespielt, meinem Laptop, dessen Festplatte schon recht...

Carlo Escobar 22. Jul 2016

Im 2,5 Zoll Formfaktor herrscht Stillstand, es gibt gerade einmal 2 TB intern, oder 4 TB...



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