Abo
  • Services:

Ameisenverhalten für die Industrie 4.0

Beide sind relativ jung: 3D-Druck und das sogenannte 3D-MID (Molded Interconnect Device, etwa: spritzgegossener Schaltungsträger). Der dreiteilige Insektenkörper wurde per selektivem Lasersintern aus einem Polyamidpulver aufgebaut. Anschließend wurden die Leiterbahnen direkt auf den Körper aufgebracht.

Stellenmarkt
  1. EWE NETZ GmbH, Oldenburg
  2. Axians Infoma GmbH, Ulm

Allerdings geht es Festo bei den Ameisen nicht nur um den Roboter selbst - so gelungen der auch ist -, sondern um das Schwarmverhalten: "Die Ameisen sind bekannt dafür, dass sie zusammenarbeiten und im Kollektiv in der Lage sind, eine Aufgabe zu lösen", sagt Knubben. Das haben die Entwickler nachgebildet: Die Roboter können sich lokalisieren, sie kommunizieren und können sich koordinieren. Das soll auf Industriesysteme übertragen werden.

Keine Ameisen in der Fabrik

"Natürlich muss man sich das im übertragenen Sinne vorstellen: Im Kontext der Industrieautomatisierung werden keine Ameisen arbeiten", sagt Knubben. "Es werden hochkomplexe, hoch integrierte Subsysteme durch Vernetzung und entsprechende dezentrale Intelligenz zusammenarbeiten und so die Produktivität steigern."

Eingesetzt werden sollen diese Algorithmen in der Fabrik der Zukunft, der sogenannten Industrie 4.0. Eines der Ziele ist, auf Produktionsstraßen auch individuelle Produkte herzustellen, bis hinunter zum Einzelstück. Die Komponenten der Fertigungsanlagen müssen sich dann jeweils auf ein Einzelstück einstellen und sich abstimmen. Das wird die Aufgabe der Ameisen-Algorithmen.

Lernen von der Natur

Die Roboterameisen sind ein Produkt des Bionic Learning Network. Ziel des Forschungsprojekts, an dem neben Festo noch weitere Unternehmen sowie mehrere Forschungseinrichtungen beteiligt sind, ist es, von der Natur zu lernen, um effizientere technische System zu bauen.

Die Entwickler suchen "nach Tieren, die etwas besonders gut können", sagte Knubben im vergangenen Jahr. Da zeigte Festo auf der Hannover Messe ein robotisches Känguru, das die energieeffiziente Fortbewegungsart des natürlichen Vorbilds nachahmte. Gern zeigen die Schwaben auch Flugroboter, wie etwa 2013 eine Libelle oder 2011 eine Möwe.

 Festo: Ameisenroboter krabbeln koordiniert
  1.  
  2. 1
  3. 2


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt
  2. (u. a. Assassin's Creed Origins PC für 29€)
  3. 14,99€ + 1,99€ Versand oder Abholung im Markt

plutoniumsulfat 16. Apr 2015

Auch mein erster Gedanke ;) Empfehlenswert, wenngleich die Vorgänger in meiner Liste...

Orthos 16. Apr 2015

Das erinnert mich ein wenig an die Replikatoren aus Stargate. Kommt bestimmt bald. :D


Folgen Sie uns
       


BMW i3s - Test

Er ist immer noch ein Hingucker: Der knallrote BWM i3s zieht die Blicke anderer Verkehrsteilnehmer auf sich. Doch man muss sich mit dem Hinschauen beeilen. Denn das kleine Elektroauto der Münchner ist mit 185 PS ziemlich flott in der Stadt unterwegs.

BMW i3s - Test Video aufrufen
Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Leistungsschutzrecht/Uploadfilter: Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt
Leistungsschutzrecht/Uploadfilter
Worüber das Europaparlament wirklich abstimmt

Das Europaparlament entscheidet am Donnerstag über das Leistungsschutzrecht und Uploadfilter. Doch Gegner und Befürworter streiten bis zuletzt, worüber eigentlich abgestimmt wird. Golem.de analysiert die Vorschläge.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Urheberrecht Europaparlament bremst Leistungsschutzrecht und Uploadfilter
  2. Urheberrecht Freies Netz für freie Bürger
  3. Leistungsschutzrecht Verleger attackieren Bär und Jarzombek scharf

Esa: Sonnensystemforschung ohne Plutonium
Esa
Sonnensystemforschung ohne Plutonium

Forscher der Esa arbeiten an Radioisotopenbatterien, die ohne das knappe und aufwendig herzustellende Plutonium-238 auskommen. Stattdessen soll Americium-241 aus abgebrannten Brennstäben von Kernkraftwerken zum Einsatz kommen. Ein erster Prototyp ist bereits fertig.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Jaxa Japanische Sonde Hayabusa 2 erreicht den Asteroiden Ryugu
  2. Mission Horizons @Astro_Alex fliegt wieder
  3. Raumfahrt China lädt die Welt zur neuen Raumstation ein

    •  /