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G.fast im Netz der BT mit Huawei-Technik
G.fast im Netz der BT mit Huawei-Technik (Bild: Huawei/Screenshot: Golem.de)

Schneller mit G.fast, aber auch kürzer

Verschiedene Festnetzbetreiber erproben derzeit den Standard G.fast. In Taiwan begann im Oktober 2015 bereits der kommerzielle Betrieb. Golem.de fragte Swisscom-Sprecher Olaf Schulze, welche Datenraten dabei tatsächlich erreicht werden. In einem Test mit Kunden in der Gemeinde Biberen in einem "realen Umfeld" seien "zwischen 285 und 402 MBit/s Downstream und zwischen 85 und 109 MBit/s Upstream gemessen" worden, erklärte Schulze. "Die Geschwindigkeit ist dabei natürlich abhängig von der Länge des Kupferkabels." Genauere Angaben lagen nicht vor.

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Die Swisscom testet schon seit längerer Zeit G.fast. Im April 2015 konnte das Unternehmen bei einem Feldtest in einem Dorf in der Gemeinde Buchegg erste Erfahrungen sammeln. Swisscom plant den Ausbau von G.fast für alle FTTS- und FTTB-Anschlüsse ab 2016. Der G.fast-Ausbau wird mit Huawei umgesetzt.

Alcatel Lucent teilte Golem.de am 15. September 2015 seine aktuellen Angaben zu Datenraten für G.fast mit: Bis zu 150 MBit/s würden bei 250 Metern erreicht, bis zu 500 MBit/s bei 100 Metern und bis zu 1 GBit/s unter 100 Metern.

Die Telekom war Ende 2014/Anfang 2015 weiter mit Feldtests zu G.fast aktiv, wollte aber noch keine Aussagen zum Verlauf machen. Telekom-Sprecher Niels Hafenrichter sagte: "Wir schauen uns die Möglichkeiten wie immer genau an, untersuchen Prototypen der Hersteller, um das Potenzial zu bewerten, führen Tests durch und prüfen sehr genau die Optionen. Auch unterstützen wir bei der Entwicklung eines Standards." Allerdings sei es für die Telekom noch zu früh, um über konkrete Pläne hinsichtlich der G.fast-Technologie oder Testergebnisse zu sprechen. Im Moment sei noch viel Ingenieursarbeit zu leisten.

Die Telekom wird es nicht schaffen, den Glasfaserausbau noch zehn Jahre zu verzögern, weil sie in einigen Jahren von anderen Anbietern überholt würde. Vectoring, Vplus, Supervectoring und G.fast sind ein Fortschritt, allerdings in einem obsoleten Kupfernetz. FTTH zu einem günstigen Preis - weil es mit innovativen Verfahren kostengünstig verlegt wurde - ist die Zukunft.

 Im Kupferkabel geht noch was

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Anonymer Nutzer 04. Jan 2016

Lass mich überlegen: * Versenden von Bildern in PowerPointpräsentationen, * irgendwelche...

Anonymer Nutzer 04. Jan 2016

Mal davon abgesehen, dass du glücklicherweise keine E-Mail mit 5GB verschickst, sondern...

Ovaron 28. Dez 2015

Welches wäre das denn Deiner Meinung nach?

Mixermachine 28. Dez 2015

Die meisten Leitungen werden aber wahrscheinlich min 15 Jahre nicht mehr angefasst...

matok 28. Dez 2015

Also ich könnte auch 100 MBit (und das sogar effektiv haben), aber ich nehme es nicht...



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