• IT-Karriere:
  • Services:

Festnetz: Telekom will komplettes All-IP-Netz in Deutschland bis 2018

Statt bis 2016 will die Telekom ihr Festnetz nun bis 2018 auf All-IP umstellen. Im Mobilfunk soll bald für alle 4G-Nutzer mit LTE Advanced 300 MBit/s angeboten werden. Dazu kommt ein Bündelrouter für Festnetz und LTE.

Artikel veröffentlicht am ,
Niek Jan van Damme
Niek Jan van Damme (Bild: Odd Andersen/AFP/Getty Images)

Der Deutschland-Chef der Telekom, Niek Jan van Damme, hat auf dem MWC 2014 über die Zeitplanung zum Umstieg auf All-IP gesprochen. In Deutschland sind rund 2,1 Millionen Kundenanschlüsse auf IP umgestellt worden. "2014 wollen wir diese Anzahl von Anschlüssen mehr als verdoppeln - und das im laufenden Betrieb", sagte van Damme. "Unser ambitioniertes Ziel ist es, bis zum Ende des Jahres 2018 unser gesamtes Netz in Deutschland auf IP-Technologie umzustellen." Bisher war das Jahr 2016 bei Teltarif.de als Ziel für die Umstellung genannt worden, der Termin stand jedoch noch nicht fest.

Stellenmarkt
  1. VIVAVIS AG, Koblenz
  2. Osborne Clarke Rechtsanwälte Steuerberater Partnerschaft mbB, Köln

Dem Kunden würden so besserer Service, verkürzte Produkteinführungszeiten und ein schnelleres Netz mit weniger Latenz geboten, so van Damme. Für den Konzern ist der Betrieb eines All-IP-Netzes erheblich kostengünstiger.

Bei ihrer Tochter Makedonski Telekom hat die Telekom im Jahr 2013 bereits alle Festnetzanschlüsse auf IP umgestellt. Gegen Ende 2014 wird das Netz in der Slowakischen Republik so weit sein. Im kommenden Jahr werden Kroatien und Montenegro folgen, im Anschluss daran Ungarn. Ende 2018 sollen auch Rumänien, Griechenland und Deutschland umgeschaltet sein.

Bis 2016 werde die Telekom in der Lage sein, ihren Kunden an jedem zweiten Antennenstandort in Europa LTE anbieten zu können. "Dazu testen wir unter anderem in Deutschland, wie wir die Kunden mit LTE Advanced so schnell wie möglich mit Daten versorgen", sagte Claudia Nemat, Vorstandsmitglied Europa und Technik. 300 MBit/s seien das nächste Ziel. Bei einem Test in der Stadt Alzey hat die Telekom vergangene Woche Geschwindigkeiten von bis zu 580 MBit/s erreicht.

Das Unternehmen präsentierte zudem einen Hybridrouter beim MWC, der Festnetz und LTE handhabt. Der Router bündelt die Datenübertragungsraten und verteilt sie. Marktstart wird gegen Ende des Jahres 2014 sein.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. 1.479,05€ (inkl. Direktabzug - Bestpreis)
  2. 96,90€ (inkl. Rabattgutschein - Bestpreis)
  3. (u. a. Microsoft 365 Family 1 Jahr für 76,90€, Braun Stabmixer MQ 7045X für 99,90€)
  4. (u. a. Akku-Heckenschere für 99,99€, Schlagbohrmaschine für 59,99€, Hochdruckreiniger für...

Neuro-Chef 24. Mär 2014

Jo, das ist mir dann auch noch aufgefallen -.-

bluerising 25. Feb 2014

Wäre es nicht sinnvoller zunächst alle hellrosanen bzw. grauen Bereiche, in der...

jaykay2342 25. Feb 2014

Das mit dem shared Medium ist halt "Jeder kann 300Mbit/s nutzen aber nicht alle".

jlnme 25. Feb 2014

You, sir, just made my day!

ralf.wenzel 25. Feb 2014

Passt *fast* hier rein: Hat wer positive Erfahrungen mit sowas? Ich habe mal diverse...


Folgen Sie uns
       


Peloton - Fazit

Im Video stellt Golem.de-Redakteur Peter Steinlechner das Bike+ von Peloton vor. Mit dem Spinning-Rad können Sportler fast schon ein eigenes Fitnessstudio in ihrer Wohnung einrichten.

Peloton - Fazit Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /