Festnetz: Telekom baut Netz in einem Landkreis in acht Monaten aus

Die Telekom wird beim Netzausbau schneller: Mit dem Horizontalbohrverfahren müssen keine Gräben ausgehoben werden und beim Einblasen der Glasfaser gibt es Verbesserungen.

Artikel veröffentlicht am ,
Ausbau des Festnetzes
Ausbau des Festnetzes (Bild: Deutsche Telekom/Screenshot: Golem.de)

Die Deutsche Telekom hat im Landkreis Emmendingen in Baden-Württemberg innerhalb von acht Monaten nach der Vertragsunterzeichnung das erste Ausbaugebiet fertiggestellt. Das gab das Unternehmen in seinem Firmenblog bekannt. In Kenzingen, dem ersten von insgesamt acht Ausbaugebieten, sind die Anschlüsse ab jetzt buchbar. Rund 68.000 Haushalte werden versorgt.

Stellenmarkt
  1. Systementwickler / Administrator IoT-Solutions (w/m/d)
    KHS GmbH, Dortmund
  2. IT-Projektmanager mit Schwerpunkt Archivsystem/DMS
    DEGEWO AG, Berlin-Tiergarten
Detailsuche

Um den Ausbau zu beschleunigen, werde mit den Fachabteilungen der Kommunen und anderen Versorgern für Strom, Wasser und Gas eng zusammengearbeitet. Mit moderner Verlegetechnik werde der Anteil an Tiefbauarbeiten reduziert. "So kann etwa an manchen Stellen mithilfe des Horizontalbohrverfahrens bis zu vier Meter tief in der Erde und über eine längere Strecke ein kleiner Tunnel horizontal durchs Erdreich gebohrt werden, um später Kabel einziehen zu können. Dadurch müssen keine Gräben ausgehoben werden", berichtet das Unternehmen. Beim Einblasen von Glasfasern in vorhandene Leerrohre würden durch verbesserte Technik die Strecken immer länger.

In Neubaugebieten 200 MBit/s

Telekom-Sprecher Markus Jodl sagte Golem.de: "In den landkreisweiten Ausschreibungen gibt es einen Mix aus Festnetz und Mobilfunk und gefördertem Ausbau und Eigenausbau. Vectoring wird überall dort eingeschaltet, wo eigenwirtschaftlich ausgebaut wurde."

Im Jahr 2016 hat die Telekom nach eigenen Angaben für elf Landkreise Ausbauverträge abschließen können. Den größeren Teil der Haushalte baue der Konzern mit eigenen Mitteln aus. Für weitere Gebiete zahlt der Kreis einen Zuschuss, an dem sich der Bund und das jeweilige Land mit rund 8 Millionen Euro beteiligen. Für 95 Prozent der Haushalte in den geförderten Gebieten würden als Minimum 30 MBit/s vertraglich festgelegt. Dort, wo Vectoring eingeschaltet werden darf, erhalten die Haushalte zwischen 50 und 100 MBit/s. In den Neubaugebieten kann die Telekom 200 MBit/s anbieten, weil sie hier Glasfaser bis ins Haus legt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Ovaron 06. Jan 2017

Eine Seite die noch nicht einmal die Identität ihres Betreibers geschweige denn dessen...

Ovaron 30. Dez 2016

Schlimm schlimm! Schlimmer noch: Die ganze Bundesrepublik war jahrelang auf ISDN...

Kralle 29. Dez 2016

=> Du hast aber schon mal von sowas wie ZDF HD oder WDR HD usw. gehört?

Moe479 28. Dez 2016

lauf gegen die zeit gegenüber wem, ich dachte der artikel informiert uns ob ob das jetzt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Führung in der IT
Über das Unentbehrlichsein

Wie ich als Chef zum wandelnden Lexikon wurde und dabei meinen Spaß an der Arbeit verlor - und wie ich versuche, es besser zu machen.
Ein Erfahrungsbericht von @SoFuckingAgile

Führung in der IT: Über das Unentbehrlichsein
Artikel
  1. Financial Modeling World Cup: Excel-E-Sport im Fernsehen
    Financial Modeling World Cup
    Excel-E-Sport im Fernsehen

    Ein TV-Sender in den USA übertrug erstmals die Ausscheidung der Excel-Weltmeisterschaft.

  2. Antimaterie: Antiprotonen in supraflüssigem Helium gefangen
    Antimaterie
    Antiprotonen in supraflüssigem Helium gefangen

    Forscher haben Antiprotonen in supraflüssigem Helium eingefangen und spektroskopisch untersucht. Das ermöglicht neue Untersuchungen an exotischen Atomen.
    Ein Bericht von Dirk Eidemüller

  3. 2FA: Twilio- und Cloudflare-Angestellte von Phishing betroffen
    2FA
    Twilio- und Cloudflare-Angestellte von Phishing betroffen

    Mit ausgeklügeltem Phishing sind Angreifer an die Zugangsdaten von Twilio- und Cloudflare-Mitarbeitern gelangt. In einem Fall schützte 2FA, im anderen nicht.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Neuer MM-Flyer • MindStar (Gigabyte RTX 3070 Ti 699€, XFX RX 6950 XT 999€) • eBay Re-Store -50% • AVM Fritz-Box günstig wie nie • Hisense TVs günstiger • Top-SSDs 1TB/2TB (PS5) zu Hammerpreisen • MSI-Sale: Gaming-Laptops/PCs bis -30% • Der beste Gaming-PC für 2.000€ [Werbung]
    •  /