Festnetz: Telekom baut mehr FTTH als Vectoring

Die Zahl der Haushalte, die Fiber To The Home von der Telekom erhalten können, stieg im September um 187.000.

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Netzausbau heißt Kabeltiefbau.
Netzausbau heißt Kabeltiefbau. (Bild: Deutsche Telekom)

Die Deutsche Telekom hat im September für 285.000 Haushalte die Datenübertragungsrate erhöht. Das gab das Unternehmen am 25. Oktober 2021 bekannt. In diesem Monat baute die Telekom mehr Glasfaser als Vectoring aus.

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Die Zahl der Haushalte, die einen Glasfaser-Anschluss (Fiber To The Home - FTTH) erhalten können, stieg im September um 187.000 und beträgt nun 2,9 Millionen. Damit verteilt sich der weitere Ausbau von 98.000 Haushalten auf Vectoring und Super Vectoring.

Beim Vectoring-Ausbau (Fiber To The Curb - FTTC) wird die Glasfaser bis zum Verteilerkasten am Straßenrand verlegt, den die Telekom Multifunktionsgehäuse (MFG) nennt. Beim Upgrade auf Super Vectoring muss im Verteilerkasten nur die 17a Linecard gegen eine 35b Linecard ausgewechselt werden, das Verlegen neuer Kabel ist nicht notwendig. Mit Super Vectoring sind bei der Telekom VDSL-Datenraten von bis zu 250 MBit/s im Download und ein Upload von bis zu 40 MBit/s erreichbar.

Hat Vectoring den Netzausbau vorangebracht?

Die Telekom hat in den vergangenen Jahren argumentiert, dass der FTTC-Ausbau schneller (Faktor 5) und günstiger (Faktor 10) realisiert werden könne als ein FTTH-Ausbau. Der Chef des Branchenverbands VATM, Jürgen Grützner, hatte im März 2021 der Telekom und ihrem Vectoringkurs eine Mitschuld für die geringe Baukapazität in Deutschland gegeben. Baukapazitäten würde es laut Grützner deutlich mehr geben, denn es "wäre nicht nur um Strecke zum Kabelverzweiger gegangen, sondern auch um die viel kompliziertere Verlegung von Anschlüssen mit Glasfaserspleißen. Die ganze Baubranche hätte sich auf ein völlig anderes Szenario einstellen können", sagte er.

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Anfang Dezember 2020 sagte Konzernchef Tim Höttges: "Wir haben die IP-Umstellung, den Vectoring- und Super-Vectoring-Ausbau abgeschlossen und machen so Mittel frei für Glasfaser." Zukünftig gehe es neben dem Verlegen von Glasfaser darum, FTTH-Anschlüsse in hoher Stückzahl zu produzieren. Doch bei Fiber To The Curb werden von der Telekom noch lange Zeit alte Verträge aus Förderprogrammen erfüllt, die vom Zuschlag bis zur Anschaltung einen Realisierungszeitraum von rund 48 Monaten haben.

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senf.dazu 27. Okt 2021

Mein vorgefaßte Meinung reicht mir hier mal ;)

Rizzo_Spacerat 26. Okt 2021

Bei mir waren sie vor 4 Wochen da. Glasfaseranschluss bis in den Keller. Auftrag wurde...

Nasenbaer 25. Okt 2021

Genau das! Wäre die Wasserversorgung durch die Privatwirtschaft aufgebaut worden, dann...

mibbio 25. Okt 2021

Es geht hier um den geförderten GF-Ausbau. Auf dem Flyer wird ja auch explizit darauf...



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