Festnetz: Telefónica hat neuen Partner für Super Vectoring

Auch ohne ein eigenes Netz bringt es Telefónica Deutschland auf rund 2,3 Millionen Festnetzkunden. Neu hinzu kamen 250.000 Zugänge mit Super Vectoring.

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Vectoring von Westenergie
Vectoring von Westenergie (Bild: Westenergie)

Telefónica Deutschland vermarktet VDSL-Vectoring-Zugänge im Netz der E.ON-Tochter Westenergie Breitband. Das gab der Mobilfunkbetreiber am 10. Januar 2022 bekannt. In Rheinland-Pfalz, Nordrhein-Westfalen und Niedersachsen hat der Netzbetreiber 250.000 Haushalte erschlossen.

Telefónica verfügt in Deutschland über kein eigenes Festnetz und ist hier auf Partnerschaften angewiesen. Aktuell hat Telefónica/O2 dennoch über rund 2,3 Millionen Festnetzkunden in Deutschland, die meisten davon im Netz der Deutschen Telekom. Weiter werden Kabelnetzzugänge über die Kooperation mit Vodafone und Tele Columbus angeboten. Lokale Partner sind Ewe Tel, Wilhelm.tel und Unsere Grüne Glasfaser.

Durch die Zusammenarbeit mit Westenergie Breitband werden Internetzugänge mit bis zu 250 MBit/s im Download angeboten.

Westenergie Breitband: Super Vectoring auf dem Lande

Vom eigenen Festnetz hatte sich die Telefónica im Jahr 2013 verabschiedet und baute seit dem Jahr 2015 kontinuierlich die eigenen Hauptverteiler zurück. Dieser Rückbau war bis Ende 2018 flächendeckend erfolgt. Die Telefónica hatte im Mai 2013 angekündigt, VDSL- und Vectoring-Vorleistungsprodukte der Telekom zu nutzen und den Ausbau des Konkurrenten mitzufinanzieren. "Die Telekom kann so die Investitionsrisiken teilen und den weiteren Ausbau forcieren", lautete damals die Begründung.

Westenergie Breitband (früher Innogy Telnet) bringt "insbesondere Städte und Gemeinden im ländlichen Raum an das schnelle Internet - Regionen, die noch vielfach unterversorgt sind. Bei unserem leistungsstarken VDSL-Vectoring-Netz setzen wir auf einen offenen Zugang für Telekommunikationsunternehmen und auf Vertriebskooperationen", sagte Robin Weiand, Geschäftsführer der Westenergie Breitband. "Gleichzeitig bauen wir unser Glasfasernetz kontinuierlich weiter aus."

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