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Festnetz: 36.000 Beschäftigte bei Verizon streiken

Verizon will die Arbeitsbedingungen im Festnetz verschlechtern, was die Beschäftigten in Massen protestieren lässt. Die Netze der Kommunen würden nicht repariert, kritisiert die Gewerkschaft. Die Konzernführung sieht sich im Recht.

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Streikende in New York in Aktion
Streikende in New York in Aktion (Bild: Spencer Platt/Getty Images)

Bei Verizon Communications hat einer der größten Arbeitskämpfe der vergangenen Jahre in den USA begonnen. Laut einem CNN-Bericht waren gestern 36.000 Beschäftigte im Ausstand. Zum Streik aufgerufen haben die Communications Workers of America (CWA) und die International Brotherhood of Electrical Workers (IBEW). Zuvor hatten zehnmonatige Verhandlungen bei dem Festnetz- und Mobilfunkbetreiber nichts ergeben.

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Der Konzern hat 178.000 Beschäftigte. Die Gewerkschaft CWA will verhindern, dass Festangestellte zu Zeitarbeitern gemacht werden und Arbeitsplätze in Billiglohnländer wie Mexiko und die Philippinen ausgelagert werden. Die Rentenbezüge sollen gesenkt und die Krankenversorgung verschlechtert werden.

Techniker sollen bis zu zwei Monate an weit entfernten Orten arbeiten müssen. Verizon verweigere zudem jede Lohnerhöhung und Zusatzleistungen bei Verizon-Wireless-Beschäftigten im Verkauf, obwohl in den vergangenen drei Jahren ein Gewinn in Höhe von 39 Milliarden US-Dollar erwirtschaftet wurde. In den Gewerkschaften sind laut Wall Street Journal hauptsächlich Mitarbeiter aus dem Festnetzbereich organisiert.

Netze werden nicht repariert

Edward Mooney, CWA Vice President im District 2-13, kritisierte, dass ein sehr profitables Unternehmen die Lebenslage der Menschen verschlechtern wolle. Die Netze der Kommunen würden nicht repariert und Fios würde nicht ausgebaut. Unter der Bezeichnung Verizon Fios bietet der Konzern Triple Play mit Internet, Telefonie und TV an.

Der Konzern erklärte dagegen, die Gewerkschaft würde sich weigern, neue Verträge auszuhandeln, die in "bester Absicht" vorgeschlagen würden. Der Streik richte sich gegen die Kunden und die Gewerkschaftsführung weigere sich, eine Schlichtung anzurufen. Verizon würde für den Mobilfunkbereich Gehaltserhöhungen anbieten und habe vor, die Rentenregelungen und Krankenversicherungsbedingungen beizubehalten. "Der Streik schadet allen Beschäftigten", sagte Marc Reed, Verizons Chief Administrative Officer. "Unglücklicherweise haben die Gewerkschaftsführer ihre eigene Agenda und sind in der Vergangenheit verhaftet und ignorieren die digitale Realität."



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