• IT-Karriere:
  • Services:

Einblicke per Dual-Sourcing

So lässt AMD die Polaris-11-GPU in 14LPP bei Samsung fertigen und Nvidia den GP107-Chip ebenfalls: Mit 124 zu 132 mm² und 3,0 zu 3,3 Milliarden Transistoren ähneln sich beide stark. Die darauf basierenden Grafikkarten Radeon RX 560 und Geforce GTX 1050 Ti differenzieren sich aber deutlich: Das Nvidia-Modell rechnet ein Viertel schneller und ist dabei deutlich sparsamer. Sinnvoller ist daher, den gleichen Chip mit unterschiedlichen Nodes zu vergleichen.

Stellenmarkt
  1. sepp.med gmbh, Forchheim
  2. Knipping Kunststofftechnik Gessmann GmbH, Gummersbach

Möglich macht das Apples A9 des iPhone 6S (Plus): Der wurde bei Samsung mit 14LPE und bei TSMC mit dem initialen 16FFF zweigleisig gefertigt. Mit 96 mm² zu 104,5 mm² fällt die Samsung-Variante kompakter aus, was den weniger Platz belegenden CPU- und GPU-Kernen und den SRAM-Zellen zu verdanken ist. Der kleinere Chip zeigte aber eine Tendenz zu einer höheren Leistungsaufnahme unter Last, weswegen sich Apple zu einem Statement genötigt sah.

  • Aktueller Stand sind 10 nm. (Bild: Intel)
  • Mit jedem Node steigt die Transistordichte. (Bild: Intel)
  • Intel sieht sich drei Jahre vor der Konkurrenz. (Bild: Intel)
  • Technische Daten zu 10FF (Bild: Intel)
  • Der A9 von Samsung ist kleiner als der A9 von TSMC. (Bild: Tech Insights)
  • Apples A11 Bionic (Bild: Tech Insights)
  • Apples A11 Bionic (Bild: Tech Insights)
Der A9 von Samsung ist kleiner als der A9 von TSMC. (Bild: Tech Insights)

Der neue A11 Bionic des iPhone X wird im 10-nm-Verfahren bei der TSMC produziert, wie Tech Insights bestätigt hat. Apple spricht fast nie über das Fertigungsverfahren der eigenen Chips, nutzt aber zumeist die modernste verfügbare Technik. Intel dagegen hat das Tick-Tock-Modell, also den Wechsel von Node und Architektur, aufgegeben und betreibt nun Hyperscaling. Hinter dem Begriff verbirgt sich die Aussage, dass die Kosten pro Transistor weiter sinken, was durch optimierte Prozesse wie 14++ erreicht wird.

Während diese Intel-Bezeichnung halbwegs treffend ist, übertreibt es die Konkurrenz: Globalfoundries und TSMC sprechen von 12LPP sowie 12FF, Samsungs 11LPP hingegen ist ein 10-nm-Prozess. Für diese Generation, die bei Intel als 10+ und 10++ fortgeführt wird, hat Samsung dann auch gleich noch 8LPP eingeplant - die Roadmap reicht scheibchenweise bis hinab zu 4LPP.

Nächster Shrink bei Moore's Law: 7 nm mit EUV-Strahlung. Technisch ist beides schon länger möglich, wirtschaftlich aber nicht sinnvoll. Fabs müssen immer länger laufen, damit sich die viele Milliarden teuren Werke rentieren. Das Nanometer-Marketing wird uns also noch eine Weile begleiten.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Drei Jahre Vorsprung für Intel
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 4,99€
  2. 4,99€
  3. 0,99€
  4. 1,99€

Peter Später 04. Okt 2017

Na klar, aber das meinte ich doch auch. 7.1 Millarde Transistoren, auf dem kleinen Platz.

melaw 04. Okt 2017

Es wird schon bei 70nm haarig. Zu viel Ausschuss möchte man ja auch nicht produzieren...

melaw 04. Okt 2017

Man möchte dem Moorschen Gesetz der Verdoppelung der Packungsdichte folgen, um sich nicht...

Anonymer Nutzer 01. Okt 2017

Irgendwie drängt sich mir der Eindruck auf dass ein solch anspruchsvolles Thema hier...

Nocta 29. Sep 2017

Dann sollte im Artikel auch "Bei einem Full-Node, etwa 65 nm, 45nm oder 32 nm, halbiert...


Folgen Sie uns
       


Oneplus 7T - Fazit

Das Oneplus 7T ist der Nachfolger des Oneplus 7 - und hat einige interessante Hardware-Upgrades bekommen. Im Test von Golem.de schneidet das Smartphone entsprechend gut ab.

Oneplus 7T - Fazit Video aufrufen
Mi Note 10 im Hands on: Fünf Kameras, die sich lohnen
Mi Note 10 im Hands on
Fünf Kameras, die sich lohnen

Mit dem Mi Note 10 versucht Xiaomi, der Variabilität von Huaweis Vierfachkameras noch eins draufzusetzen - mit Erfolg: Die Fünffachkamera bietet in fast jeder Situation ein passendes Objektiv, auch die Bildqualität kann sich sehen lassen. Der Preis dafür ist ein recht hohes Gewicht.
Ein Hands on von Tobias Költzsch

  1. Xiaomi Neues Redmi Note 8T mit Vierfachkamera kostet 200 Euro
  2. Mi Note 10 Xiaomis neues Smartphone mit 108 Megapixeln kostet 550 Euro
  3. Mi Watch Xiaomi bringt Smartwatch mit Apfelgeschmack

Amazon Echo Studio im Test: Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher
Amazon Echo Studio im Test
Homepod-Bezwinger begeistert auch als Fire-TV-Lautsprecher

Mit dem Echo Studio bringt Amazon seinen teuersten Alexa-Lautsprecher auf den Markt. Dennoch ist er deutlich günstiger als Apples Homepod, liefert aber einen besseren Klang. Und das ist längst nicht alles.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Amazons Heimkino-Funktion Echo-Lautsprecher drahtlos mit Fire-TV-Geräten verbinden
  2. Echo Flex Amazons preiswertester Alexa-Lautsprecher
  3. Amazons Alexa-Lautsprecher Echo Dot hat ein LED-Display - Echo soll besser klingen

ZFS erklärt: Ein Dateisystem, alle Funktionen
ZFS erklärt
Ein Dateisystem, alle Funktionen

Um für möglichst redundante und sichere Daten zu sorgen, ist längst keine teure Hardware mehr nötig. Ein Grund dafür ist das Dateisystem ZFS. Es bietet Snapshots, sichere Checksummen, eigene Raid-Level und andere sinnvolle Funktionen - kann aber zu Anfang überfordern.
Von Oliver Nickel

  1. Dateisystem OpenZFS soll einheitliches Repository bekommen
  2. Dateisystem ZFS on Linux unterstützt native Verschlüsselung

    •  /