Fernwartungssoftware: Teamviewer senkt Umsatzerwartungen

Teamviewer erwartet eine etwas schwächere Umsatzentwicklung. Wie das Fernwartungs-Softwareunternehmen am 8. Januar 2026 erklärte(öffnet im neuen Fenster) , wird der Umsatz im vergangenen Jahr am unteren Ende der bisherigen Prognose von 778 bis 797 Millionen Euro liegen.
In 2026 werde der Umsatz bei 790 bis 825 Millionen Euro liegen, ein Plus von 2 bis 6 Prozent, hieß es. Zuvor ging das Management von 850 bis 870 Millionen Euro aus.
Permira nimmt Gewinne von Teamviewer mit
Teamviewer litt in den vergangenen Jahren unter dem Einfluss des Finanzinvestors Permira, der elf Jahre nach seinem Einstieg bei Teamviewer alle Anteile wieder verkaufte. Die Beteiligungsgesellschaft trennte sich im vergangenen Jahr von ihren letzten verbliebenen Aktien und erzielte damit einen Bruttoerlös von fast 115 Millionen Euro, wie das Unternehmen am 4. September 2025 mitteilte . Insgesamt nahm Permira über die Jahre mehrere Milliarden Euro ein.
Laut Finanzkreisen hat der Investor sein eingesetztes Eigenkapital mehr als verzehnfacht, Die Übernahme und der anschließende Verkauf des Softwareunternehmens dürfte damit eine der erfolgreichsten Permira-Transaktionen weltweit sein.
Mit Videokonferenzen, Dateitransfers und VPN erhalten Privatnutzer von Teamviewer eine eingeschränkte Freeware-Version, für Firmenkunden gibt es eine kostenpflichtige Version, für die sogenannte Billings berechnet werden.
Teamviewer hat seinen Hauptsitz in Göppingen, Deutschland, und beschäftigt rund 1.900 Menschen. Im Jahr 2024 erzielte das Unternehmen einen Umsatz von rund 671 Millionen Euro. Während der Coronapandemie verzeichnete Teamviewer in kürzester Zeit ein massives Wachstum.



