Fernwartungs-App: Parallels Access mit Dateimanager und Webzugriff

Die neue Version 2.5 der Fernwartungssoftware Parallels Access ermöglicht den Zugriff auf Desktop-Anwendungen über Mobilgeräte und hat einen vollwertigen Dateimanager erhalten. Erstmals kann auf Parallels auch mit einem Webbrowser zugegriffen werden.

Artikel veröffentlicht am , Michael Linden
Parallels Access auf dem iPad
Parallels Access auf dem iPad (Bild: Parallels)

Von unterwegs auf den heimischen Mac zugreifen, auf dem auch noch virtuelle Maschinen mit Windows, Linux und anderen Betriebssystemen laufen können - das ist mit Parallels Access von iOS, Android und dem Kindle Fire aus möglich.

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Die neue Version 2.5 erlaubt auch einen Zugriff auf die gespeicherten Dateien auf dem Fernsystem über einen eigenen Dateimanager. Der Dateimanager bietet eine Anbindung an Cloudspeicher wie Google Drive und Dropbox und kann die Daten von und zu virtuellen Maschinen übertragen. Das klappt derzeit nur bei der iOS-Version von Parallels Access und erspart dem Anwender das mühselige Übertragen von Dateien zum Beispiel vom Mobilgerät zum Desktop über eine separate App. 

Parallels Access ermöglicht es über den Dateimanager auch, Dateien über das iOS-Sharing-Menü an andere Apps unter iOS weiterzugeben, um sie damit zu bearbeiten.

Parallels Access überträgt nicht nur das Bild vom entfernten Rechner, sondern auf Wunsch auch den Ton. In der neuen Version ist eine Unterstützung für die Bildschirmformate des iPhone 6 und 6 Plus sowie für Kindle Fire und die Samsung-Galaxy-Tablets Tab S, Note 4 und das S Pen dazu gekommen, das auch die Stiftbedienung ermöglicht. 

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Wer will, kann auch einen modernen HTML5-Browser wie Safari, Chrome, Firefox oder Internet Explorer auf dem Desktop verwenden, um sich darüber - und zwar ohne zusätzliche Software von Parallels - direkt mit dem entfernten Rechner zu verbinden. 

Parallels Access erfordert mindestens iOS 7, Android 4.0 oder ein Kindle Fire mit Fire OS 3 beziehungsweise Android 4.0. 

Die Apps für die Nutzung von Parallels Access sind kostenlos, allerdings verlangt der Anbieter eine monatliche Abogebühr für seinen Dienst, und die liegt bei rund 18 Euro pro Jahr. Wer monatsweise mietet, zahlt 3 Euro für 30 Tage Fernzugriff auf die eigenen Rechner.

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