Fernwartung: Microsoft kämpft weiter gegen Support-Betrüger

Microsoft kämpft weiter gegen Support-Betrüger, die per Fernwartung auf Rechner zugreifen wollen. Die Aufregung um IT-Sicherheit in den vergangenen Wochen hat offenbar zu einer neuen Welle von Anrufen geführt.

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Alarmstufe Rot
Alarmstufe Rot (Bild: Jörg Thoma)

Der Windows-Hersteller Microsoft hat erneut vor betrügerischen Banden gewarnt, die Nutzer per angeblicher Fernwartungsdienstleistung abzocken wollen. Beim sogenannten "Support Scam" geben sich Kriminelle als Mitarbeiter von Microsoft aus, die Probleme auf dem Rechner des Opfers erkannt haben wollen. Diese sollen dann per Fernwartung Zugriff auf den PC ermöglichen und für Dienstleitungen wie Virenbeseitigung oder Ähnliches zahlen.

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Microsoft warnte am Wochenende über den eigenen Twitter-Account davor, dass erneut ein erhöhtes Aufkommen solcher Angriffe beobachtet worden sei. Solche Anrufe sind nach Angaben des Unternehmens jedoch immer falsch. "Microsoft führt unter keinen Umständen unaufgeforderte Telefonanrufe durch, in denen das Unternehmen anbietet, ein schadhaftes Gerät zu reparieren", sagte das Unternehmen. "Selbst auf offizielle Support-Anfragen erfolgen Hilfestellungen fast ausschließlich per E-Mail."

Betrugsversuche sollten immer angezeigt werden

Betroffene Kunden sollten daher auf keinen Fall auf die Betrüger eingehen - es sei denn in einer virtuellen Maschine zur journalistischen Aufarbeitung solcher Praktiken. Zudem sollte der Betrugsversuch jeweils bei der Polizei angezeigt werden. Die Erfolgschancen solcher Anzeigen dürften nicht besonders groß sein, da die Betrüger meist im Ausland, oft in Indien, sitzen.

Nach Angaben von Heise wurde zuletzt eine neue Betrugsmasche gemeldet. Dabei sollen die Angreifer Kunden zum Kauf eines Zertifikats drängen, das per Online-Überweisung bezahlt werden soll. Über die Fernwartungssoftware versuchen die Kriminellen dann, den Überweisungsprozess zu manipulieren und den Betrag mehrfach zu überweisen oder die Summe kurz vor Abschluss der Transaktion zu verändern.

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Nicht nur Microsoft, sondern auch andere Hersteller haben Probleme mit falschen Support-Anrufen. Im vergangenen Jahr traf es Dell.

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