Fernseher: Konsumenten wollen große Bildschirme statt HDR und OLED

Eine Umfrage der Gfu sieht große Displaydiagonalen als primären Kaufgrund für neue TV-Geräte. Von HDR und OLED haben viele Leute allerdings kaum eine Ahnung. Und doch sind viele bereit, mehr als 1.000 Euro für einen neuen Fernseher zu bezahlen.

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Fernseher müssen auf jeden Fall größer sein  als dieser.
Fernseher müssen auf jeden Fall größer sein als dieser. (Bild: Pixabay.com/CC0 1.0)

Die Gfu Consumer & Electronics GmbH sieht laut den ersten Ergebnissen einer Umfrage den Trend bei Bildschirmen und Fernsehern bei größeren Bilddiagonalen. 30 Prozent der Befragten würden sich bei einem Neukauf einen 55 bis 65 Zoll großen Fernseher zulegen. Zehn Prozent würden noch größere Bildschirme bevorzugen. Ein Viertel gibt sich mit Bilddiagonalen von 48 bis 55 Zoll zufrieden. Befragt wurden 2.000 deutsche Haushalte im Mai 2019 von der Agentur Value_A Marketing im Auftrag der Gfu.

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Im Mittel legen 60 Prozent der Frauen und 46 Prozent der Männer Wert auf möglichst große Displays. Auch Smart-TV-Funktionen sind für Frauen wichtiger: mit 51 zu 39 Prozent. Dafür muss es bei ihnen nicht unbedingt ein OLED-TV sein. 11 Prozent der Frauen und 25 Prozent der Männer sehen dies als wichtig an.

Die Gfu sieht Aufklärungsbedarf bei den technischen Attributen von Fernsehern und Bildschirmen: Die ersten Ergebnisse der jährlichen Studie zeigten deutlich, "dass Industrie und Handel den Konsumenten umfassend informieren müssen, damit die technischen Innovationen und ihr Mehrwert auch verstanden werden", heißt es in der Pressemitteilung des Unternehmens. In gewisser Weise widerspricht sich die Gfu dort selbst. Der Umfrage zufolge sollen 70 Prozent der Teilnehmer etwa den technisch komplexen und oft missverstandenen Begriff künstliche Intelligenz einordnen können.

Bei anderen Begriffen sind sich die Befragten weit weniger sicher: Bei den Begriffen 4K/Ultra HD (50 Prozent), OLED (32 Prozent) und HDR (26 Prozent) zeigt sich das. Diese liegen noch unter dem Mobilfunktstandard 5 G mit 55 Prozent. Die Mehrheit der Teilnehmer (84 Prozent) kann mit dem Begriff Sprachassistent etwas anfangen. "Wenn es sich nicht gerade um Anglizismen oder kryptische Abkürzungen handelt, sind sich die meisten deutschen Verbraucher sicher, auch besonders neue und aktuelle Fachbegriffe zu kennen und anderen Personen erklären zu können.", schreibt die Gfu.

1.018 Euro darf ein neuer Fernseher kosten

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Wenn es um den Konsum von Internetmedien wie Youtube geht, ist bei jüngeren Leuten von 16 bis 39 Jahren das Smartphone wichtiger als der Fernseher. 50 Prozent greifen auf deren kleine Bildschirme unterwegs zurück. 24 Prozent der 40- bis 59-Jährigen und 28 Prozent der Altersgruppe über 60 nutzen dafür stattdessen den Fernseher.

Generell sind Konsumenten im Durchschnitt bereit, etwa 1.018 Euro für einen neuen TV auszugeben. 28 Prozent würden sich ein Gerät ab 1.500 Euro und 48 Prozent ein Produkt ab 1.000 Euro leisten. Das liegt laut der Gfu etwa 400 Euro über dem durchschnittlichen Verkaufswert von Fernsehern, der im ersten Quartal 2019 bei 575 Euro lag.

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