Fernsehen: ZDF streamt sein Programm im Netz

Seit Januar dieses Jahres kann das ARD-Programm von Das Erste im Netz angeschaut werden . Jetzt zieht das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) nach und streamt seine Inhalte ebenfalls über das Internet. Auch die Digitalkanäle der Sendeanstalt sollen als Livestream abrufbar sein. Dazu gehören ZDFneo, ZDFkultur und ZDFinfo.
Für bestimmte Inhalte wie Sportübertragungen können der Sendeanstalt die notwendigen Rechte für eine Onlineausstrahlung fehlen. Diese Angebote können dann nicht im Netz angesehen werden. Ein ZDF-Sprecher sagte Golem.de: "Unser Anspruch ist aber, das komplette Programm zu streamen. Ausnahmen kann es trotzdem geben."
Der Livestream ist über die ZDF-Mediathek(öffnet im neuen Fenster) oder über die Seite http://live.zdf.de(öffnet im neuen Fenster) abrufbar. Die mobile Adresse http://webapp.zdf.de/mediathek(öffnet im neuen Fenster) ermöglicht den Abruf des Streams über Smartphones und Tablets.
Auf allen Ausspielwegen
Seit dem 3. Januar 2013 ist das Livestream-Angebot von Das Erste im Netz erreichbar(öffnet im neuen Fenster) . Zwei Tage zuvor war der neue Rundfunkbeitrag eingeführt worden. Es sei klar gewesen, dass man mit der neuen Gebührenordnung das Programm auch auf allen Ausspielwegen zur Verfügung stellen müsste, hatte ein ARD-Sprecher damals erklärt.
Immer mehr öffentlich-rechtliche Sender streamen ihr Programm im Netz. Dabei wollen die Sendeanstalten vor allem die Besitzer mobiler Geräte bedienen. Anfang Februar hatte der Nachrichtensender Phoenix eine eigene App für iPhone und iPad(öffnet im neuen Fenster) veröffentlicht. Auch der deutsch-französische Sender Arte hat eine eigene App, die das Programm live auf Smartphones und Tablets mit iOS(öffnet im neuen Fenster) und Android(öffnet im neuen Fenster) streamt.
Zattoo-Nutzer können übrigens schon seit April 2012 die Inhalte von ARD, ZDF und Arte als hochauflösenden Stream anschauen. Laut dem Schweizer Unternehmen werden die HD-Streams mit 1.280 x 720 Pixeln und einer Bitrate von 3 MBit/s übertragen.



