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Das ZDF verschmilzt ZDF.de und die Mediathek zu einem neugestalteten Service.
Das ZDF verschmilzt ZDF.de und die Mediathek zu einem neugestalteten Service. (Bild: John MacDougall/AFP/Getty Images)

Fernsehen: ZDF krempelt seine Mediathek um

Das ZDF verschmilzt ZDF.de und die Mediathek zu einem neugestalteten Service.
Das ZDF verschmilzt ZDF.de und die Mediathek zu einem neugestalteten Service. (Bild: John MacDougall/AFP/Getty Images)

Künftig soll die Mediathek des ZDF sich näher an den Vorlieben der Nutzer orientieren und mehr einem klassischen Streaming-Angebot wie Netflix ähneln. Neu ist ein persönlicher Bereich mit Anmeldung, der jedoch nicht zwingend für die Nutzung der Inhalte ist.

Am 28. Oktober 2016 will das ZDF seine neue Mediathek starten. Wie der Sender mitteilt, sollen dann die neue Webseite und die neuen Anwendungen online gehen, die die bisherigen Angebote von ZDF.de und der Mediathek verschmelzen. Das Online-Angebot des ZDF soll sich dann zu einem Videoportal wandeln, das unter einer einzigen Adresse erreichbar ist.

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Mobile Endgeräte wichtiger als vor neun Jahren

Damit will das ZDF auf die veränderten Rahmenbedingungen beim Konsum von Online-Inhalten eingehen. Beim letzten großen Relaunch der Mediathek im Jahr 2007 gab es noch keine nennenswerte Verbreitung von Apps, Smartphones und Tablets stellten noch keine signifikanten Endverbrauchergeräte dar.

Heute ist das anders: Mehr als ein Drittel der Visits der Mediathek erfolgen dem ZDF zufolge über mobile Geräte, wie der Branchendienst DWDL schreibt. Die Nutzerzahl ist von rund neun Millionen im Jahr 2007 auf heute 45 Millionen gestiegen. Entsprechend umfasst die Überholung der Mediathek nicht nur die Webseite, sondern auch die Apps.

Aufbau wie ein Streamingdienst

Künftig soll die ZDF-Mediathek eher wie ein Streamingdienst aufgebaut sein. Anstelle der einzelnen Sender soll der Fokus bei der Sortierung der Sendungen eher auf Genres liegen. Auf der Startseite erscheinen insgesamt zwölf Rubriken. Im kommenden Jahr soll die Suche eine Sprachunterstützung erhalten, die beispielsweise auf mobilen Geräten oder Smart-TVs hilfreich sein kann.

Neu ist ein persönlicher Bereich, für den sich Nutzer anmelden können. "Mein ZDF" sollen Anwender nach eigenen Vorlieben anpassen können. Bei aktiver Nutzung der Mediathek werden dem Nutzer dann neue Sendungen vorgeschlagen - Vergleichbares bieten unter anderem die großen Streamingdienste wie Netflix oder Amazon Video. Die Anmeldung für Mein ZDF ist jedoch nicht zwingend - die Mediathek lässt sich auch wie bisher ohne ein Konto nutzen. Auch die "Sendung verpasst?"-Funktion wird es weiterhin geben.

Am 28. Oktober 2016 geht neue Mediathek an den Start

Laut DWDL hat das ZDF einen siebenstelligen Betrag für die Erneuerung der Mediathek ausgegeben, woran anders als im Jahr 2007 diesmal alle Redaktionen mitgearbeitet haben. Das Ergebnis von anderthalb Jahren Umgestaltung wird sich Ende Oktober 2016 beurteilen lassen.


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LinuxMcBook 22. Okt 2016

Wir leider eingestellt.

LinuxMcBook 22. Okt 2016

Du verstehst es nicht oder? ARD und ZDF gehören nicht zum "selben Konzern". Das sind...

muhzilla 21. Okt 2016

Und wo ist der Gesetzgeber da? Er hat kein Problem damit jedem die Knete aus der Tasche...

Belgarion2001 21. Okt 2016

Also wenn du Inhalte tatsächlich teilst indem du die Links dazu per Mail verschickst...

monosurround 20. Okt 2016

+1 Wobei unübersichtlich? Eher ein suboptimales UI und recht mager an Features...



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