Kodi ist netzwerkfähig in alle Richtungen

Kodi vermag aber nicht nur über das Netzwerk auf andere Ressourcen zugreifen, sondern ist auch selbst im Netzwerk zu erreichen und bietet unter anderem ein Webinterface, über das die Medien, die Kodi sieht, durchsucht und gestartet werden können. Mal eben vom PC aus den Film aussuchen, der im Wohnzimmer gestartet werden soll, kann auch praktisch sein.

Stellenmarkt
  1. Informatiker / Fachinformatiker (m/w/d) Netzwerktechnik und -sicherheit
    ED Netze GmbH, Rheinfelden (Baden)
  2. Software Architekt / Software Architect (m/w/d)
    igus GmbH, Köln
Detailsuche

Man sieht aber auch über das Netzwerk, welche Aktivität am Kodi gerade läuft, also welcher Film geschaut wird, an welcher Position dieser steht. Diese Fernsteuerung ist vor allem als Komfortfeature gedacht, lässt sich aber natürlich auch zur Überwachung verwenden und ist somit mit Bedacht einzusetzen oder wahlweise abzuschalten. Da Kodi, abgesehen vom Scrappen, nur lokal im Netzwerk arbeitet und keine eingebaute Cloudintegration hat, sind die Datenschutzprobleme im Vergleich zu kommerziellen Streaminganbietern sehr überschaubar.

Positiv an der Netzwerkfähigkeit ist, dass sich Kodi-Geräte sehr kooperativ zeigen, sowohl als Quelle für Medien als auch als Ziel, für Streams zu fungieren. Man kann im Prinzip von einem Kodi einen anderen fernsteuern, indem man ihn Medien abspielen lässt, die von einem dritten Kodi stammen.

Wesentlich praxisnäher aber ist meist die Fernsteuerung über einen Second Screen. Mittels der App Kore (der offiziellen Kodi-Fernsteuerung) lassen sich alle Kodi im lokalen Netzwerk finden und kontrollieren. Hat man also seine Fernsteuerung verlegt oder will man auf eine Airmouse verzichten, so reicht auch das eigene Smartphone vollkommen aus. Kore greift dabei auf die Metainformationen und Bilder zu, die Kodi zuvor per Scrapper zusammengetragen hat, und bietet eine optisch ansprechende Bedienung.

Fazit

Golem Karrierewelt
  1. Green IT: Praxisratgeber zur nachhaltigen IT-Nutzung (virtueller Ein-Tages-Workshop)
    10.08.2022, virtuell
  2. Adobe Premiere Pro Aufbaukurs: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    14./15.07.2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Zusammenfassend kann man sagen, dass die hier vorgestellten Lösungen ein wenig Arbeit beim Einrichten brauchen und sicherlich nicht für alle gleichermaßen geeignet sind. Die Investitionen für Geräte halten sich zwar in Grenzen, sind aber dennoch nicht ganz unerheblich.

Dafür bekommt man weit mehr, als mit einer konventionellen Satellitenempfangslösung möglich ist, und arbeitet mit Geräten, die medial gleichzeitig noch ganz andere Funktionsbereiche eröffnen. Wer bereits Satellitenschüssel, NAS oder Kodi im Einsatz hat, kann hier Komponenten ergänzen, um die Kette zu schließen.

Insgesamt stellt Satellitenempfang heute immer noch die beste Option dar, um ein riesiges mediales Angebot freier Inhalte flexibel zu nutzen. Mittels Aufnahmen und einem eigenen Medienarchiv macht man sich hierbei auch unabhängig von kommerziellen Anbietern und deren Datenerfassung. Statt spezieller Koaxialkabel kann man heute leicht auf Standardnetzwerktechnik ausweichen und alle netzwerkfähigen Geräte hier medial mit einbinden.

Mathias Küfner hat an der TU München Informatik mit Nebenfach Psychologie studiert und arbeitet seit 2001 mit digitalen Rundfunksystemen. Dies umfasst Konzeptstudien sowie die Projektierung, Konfiguration und Programmierung im Bereich von Audioanwendungen, Verkehrstelematik, DAB+-Sendernetzen, Multiplexern und Empfängern.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
 Kodi, das universelle Mediacenter
  1.  
  2. 1
  3. 2
  4. 3
  5. 4
  6. 5
  7. 6
  8. 7
  9. 8


Gormenghast 25. Mai 2022 / Themenstart

Kann man auch gut an vielen der hier geschriebenen Kommentare ablesen: das Thema ist sehr...

Gormenghast 25. Mai 2022 / Themenstart

Bei der Verwendung von KODI als Frontend werden alle Medien identisch bedient. Das dann...

Gormenghast 25. Mai 2022 / Themenstart

Der VCR ist nur ein Aspekt der Installation. KODI dient für alle Medien als einheitliche...

most 23. Mai 2022 / Themenstart

So um 2005 hab ich neidisch von solchen Projekten gelesen, als ich noch mit einem DVD...

Kommentieren



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Franziska Giffey
Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin

Berlins Regierende Bürgermeisterin Franziska Giffey (SPD) hat per Videokonferenz mit einem Deepfake von Vitali Klitschko gesprochen. Der Betrug flog auf.

Franziska Giffey: Deepfake von Klitschko täuscht Berlins Bürgermeisterin
Artikel
  1. Mond: US-Sonde findet Einschlagstelle des unbekannten Raketenteils
    Mond
    US-Sonde findet Einschlagstelle des unbekannten Raketenteils

    Die Nasa hat die Stelle auf dem Mond gefunden, wo im März ein noch unidentifiziertes Raketenteil abgestürzt ist. Der Krater ist überraschend groß.

  2. Datenpanne: IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt
    Datenpanne
    IT-Mitarbeiter verliert USB-Stick mit Meldedaten einer Stadt

    Die Tasche mit dem USB-Stick wurde über ein in ihr ebenfalls enthaltenes Smartphone geortet und gefunden.

  3. Logistik: Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen
    Logistik
    Post will mit Solarschiff Pakete in Berlin verteilen

    Die Post will Pakettransporte von der Straße aufs Wasser verlagern. Das erste der Schiffe wird mit Solarstrom betrieben. In Zukunft sollen sie autonom fahren.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MSI 323CQRDE (WQHD, 165 Hz) 399€ • LG OLED 48C17LB 919€ • Samsung 980 PRO (PS5-komp.) 2 TB 234,45€ • Apple HomePod Mini 84€ • 16.000 Artikel günstiger bei Media Markt • MindStar (u. a. AMD Ryzen 7 5700G 239€, Samsung 970 EVO Plus 250 GB 39€ und Corsair Crystal 680X RGB 159€) [Werbung]
    •  /