• IT-Karriere:
  • Services:

Fernsehen: 5G Broadcast soll ab 2027 DVB-T2 ablösen

Fernsehen über 5G wird in Bayern so erfolgreich getestet, dass der Leiter Verbreitung beim Bayerischen Rundfunk weitermachen will. 2030 werden die Frequenzen von DVB-T2 frei.

Artikel veröffentlicht am ,
IRT Tests von 5G Broadcast
IRT Tests von 5G Broadcast (Bild: IRT)

Ein groß angelegter Roll-Out von 5G Broadcast ist nicht vor 2027 zu erwarten. Das schreibt Helwin Lesch, Leiter Verbreitung und Controlling beim Bayerischen Rundfunk im Magazin Info­Digital (Paywall). "Der Rundfunk soll sich frühzeitig in die Standardisierung von 5G einbringen und die Weichen auch für eine zukünftige Verfügbarkeit der bestehenden UHF-Frequenzen für 5G Broadcast stellen. Bis 2030 bleiben diese Frequenzblöcke für die terrestrische, digitale Fernsehversorgung mittels DVB-T2 in Benutzung." Der Frequenzbereich von DVB-T2 liegt bei 470 MHz bis 690 MHz.

Stellenmarkt
  1. Leica Camera AG, Wetzlar
  2. Volkswagen Financial Services AG, Braunschweig

Die bisherige Reaktion von Regulierern und Mobilfunk habe die öffentlich-rechtlichen Rundfunkbetreiber "sehr positiv überrascht und ermutigt, den eingeschlagenen Weg weiterzuverfolgen", erklärt Lesch.

Projekt 5G TODAY in Bayern

Gemeint ist das Forschungsprojekt 5G TODAY in Bayern, dass das Potenzial von 5G im Bereich der Verbreitung von Medieninhalten untersucht. Zu den Partnern des Konsortiums zählen der Antennenhersteller Kathrein sowie der Messtechnikspezialist Rohde & Schwarz. Entwickelt und geleitet wird das Vorhaben vom Institut für Rundfunktechnik (IRT) aus München. Assoziierte Partner sind die Telefónica Deutschland und der Bayerische Rundfunk, der das 5G-FeMBMS-Sendernetz auf seinen Senderstandorten betreiben will. Der Modus FeMBMS (Further evolved Multimedia Broadcast Multicast Service) erlaubt die simultane Verteilung identischer Medieninhalte an eine Vielzahl von Empfängern auch über größere Distanzen. Damit muss nicht mehr von jedem einzelnen mobilen Endgerät eine eigene Internetverbindung zum Sender hergestellt werden. Die Inhalte können über den kombinierten Rund- und Mobilfunk über das 5G-Netz empfangen werden.

Das DVB-T2-Netz für Antennenfernsehen wurde gerade erst komplett ausgerollt. So baute die Freenet-Tochter Media Broadcast das Sendernetz bis Ende 2018 auf insgesamt 63 Senderstandorte aus. Die komplette Umstellung der Öffentlich-Rechtlichen auf DVB-T2 wird erst im Jahr 2019 ganz abgeschlossen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 11,99€
  2. Ghost Recon Breakpoint vom 21. bis zum 25. Januar kostenlos, mit allen Inhalten der Ultimate...
  3. 21,99€

M.P. 30. Apr 2019

Insbesondere im Mobilnetz sind die Frequenzen endlich, und Funkzellen bleiben ein shared...

ikhaya 30. Apr 2019

Viele Sender bieten ihr eignes online Angebot. Da braucht man keine Angebote die den...

ikhaya 30. Apr 2019

Ja wir brauchen echte Flatrate Tarife, dennoch finde ich entlasten Broadcasts die...

Galde 30. Apr 2019

2030 werden die Frequenzen von DVB-T2 frei Als wenn ein (in den letzten ~5 Jahren...


Folgen Sie uns
       


Immortals Fenyx Rising - Fazit

Im Video zeigt Golem.de das Actionspiel Immortals Fenyx Rising.

Immortals Fenyx Rising - Fazit Video aufrufen
Blackwidow V3 im Test: Razers Tastaturklassiker mit dem Ping
Blackwidow V3 im Test
Razers Tastaturklassiker mit dem Ping

Die neue Version der Blackwidow mit Razers eigenen Klickschaltern ist eine grundsolide Tastatur mit tollen Keycaps - der metallische Nachhall der Switches ist allerdings gewöhnungsbedürftig.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. Gaming-Notebook Razer Blade 15 mit Geforce RTX 3080 und gestecktem RAM
  2. Project Brooklyn Razer zeigt skurrilen Gaming-Stuhl mit ausrollbarem OLED
  3. Tomahawk Gaming Desktop Razers winziger Gaming-PC erhält Geforce RTX 3080

Sprachsteuerung mit Apple Music im Test: Es funktioniert zu selten gut
Sprachsteuerung mit Apple Music im Test
Es funktioniert zu selten gut

Eigentlich sollen smarte Lautsprecher den Musikkonsum auf Zuruf besonders bequem machen. Aber die Realität sieht ganz anders aus.
Ein Test von Ingo Pakalski

  1. Streaming Apple Music kommt auf Google-Lautsprecher
  2. Internetradio Apple kündigt Apple Music 1 an und bringt zwei neue Sender

Quereinsteiger: Mit dem Master in die IT
Quereinsteiger
Mit dem Master in die IT

Bachelorabsolventen von Fachhochschulen gehen überwiegend sofort in den Job. Einen Master machen sie später und dann gerne in IT. Studienangebote für Quereinsteiger gibt es immer mehr.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. IT-Arbeit Es geht auch ohne Chefs
  2. 42 Wolfsburg Programmieren lernen ohne Abi, Lehrer und Gebühren
  3. Betriebsräte in der Tech-Branche Freunde sein reicht manchmal nicht

    •  /