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Fernseh- und Streamingabo: Sky erhöht Bestandkundenpreise um teils bis zu 10 Euro

Für Sky-Kunden mit auslaufendem einjährigem Erstvertrag können empfindliche Mehrkosten aufkommen – je nachdem, welche Pakete gebucht wurden.
/ Tobias Költzsch
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Das Sky-Logo, hier auf dem Ärmel einer Rugbyspielerin (Bild: Kerry Marshall/Getty Images)
Das Sky-Logo, hier auf dem Ärmel einer Rugbyspielerin Bild: Kerry Marshall/Getty Images

Sky hat damit begonnen, den Monatspreis für einige seiner Kunden zu erhöhen. Das berichtet der Branchendienst DWDL(öffnet im neuen Fenster) unter Berufung auf den Anbieter selbst sowie auf Briefe, die verschiedene Kunden erhalten haben. Sky hat das Vorgehen mittlerweile auch anderen Webseiten bestätigt, unter anderem der PC Welt(öffnet im neuen Fenster).

Demnach liegen die monatlichen Preiserhöhungen im Bereich zwischen einem und 10 Euro und betreffen alle Bestandskunden, deren Erstvertrag mit einer Laufzeit von einem Jahr ausläuft. Ungewöhnlich ist, dass es keine feste Erhöhung für die betroffenen Kunden gibt: Die Höhe hängt von den zugebuchten Paketen sowie bis dato gewährten Rabatten ab.

Die maximale Erhöhung von 10 Euro betrifft Sky zufolge nur fünf Prozent der Kunden. Im Schnitt soll die Erhöhung bei fünf Euro im Monat liegen, die Anpassung soll erst nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit gelten.

Preiserhöhung bringt auch monatliche Kündigungsmöglichkeit mit sich

Zusammen mit der Preiserhöhung erhalten betroffene Kunden eine monatliche Kündigungsmöglichkeit. Wer nach ein paar Monaten also der Meinung ist, dass sich die monatlichen Kosten nicht lohnen, kann das Abo problemlos beenden.

Die neuen Preise gelten offenbar nicht für Neukunden. Sky verwies DWDL auf aktuell geltende Angebote und Rabatte, die sich nicht ändern sollen. Die höheren Preise gelten für Neukunden dann aber, nachdem der erste, einjährige Vertrag abgelaufen ist. Auch dabei entscheidet sich die Höhe der Preissteigerung anhand der zugebuchten Pakete und gewährten Rabatte.

Neben Sky erhöhten zahlreiche weitere Streamingdienste in der jüngsten Zeit die Preise ihrer Abonnements. So kündigte Amazon im Juli 2022 eine Preiserhöhung für sein Prime-Abo und damit auch für das Prime-Video-Angebot an. Dazn verdoppelte den Preis seines Abos für Bestandskunden sogar von 15 auf 30 Euro.


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