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Fernerkundung: DJI will Drohnen zu Datensammlern machen

Der im Hobbybereich wohl weltweit größte Drohnenhersteller DJI will auch im kommerziellen Sektor wachsen. Das Unternehmen bietet ein Entwicklungskit an, mit dem eigene Sensoren und Nutzlasten an Drohnen angebaut werden können.

Artikel veröffentlicht am ,
Wärmebildsensor Zenmuse XT2
Wärmebildsensor Zenmuse XT2 (Bild: DJI)

DJI will seine Drohnen einem breiteren kommerziellen Publikum zugänglich machen und setzt dabei auf den Wärmebildsensor Zenmuse XT2 und einen Entwicklerbaukasten, der es für Drohnenbesitzer einfacher machen soll, eigene Sensoren und Nutzlasten an den Coptern zu befestigen und diese damit auch zu steuern.

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Der neue Bausatz für die Matrice-200-Serie des chinesischen Herstellers beinhaltet den sogenannten Skyport-Adapter, um alles Mögliche an der Drohne zu befestigen. Der Adapter ermöglicht den Zugriff auf die Gimbal-, Stromversorgungs- und DJI-APIs der Drohne, was die Integration für Entwickler erleichtern dürfte und Gewicht spart.

Wer künftig darüber Sensoren an der Drohne befestigt, braucht keine zusätzlichen Kabel oder Akkus. Denkbar wäre es, zum Beispiel einen Geigerzähler, ein Spektrometer oder andere Kameras an dem Copter anzuschließen.

Der Adapter ermöglicht den Sensoren auch den Zugriff auf die eingebauten Datenkommunikationssysteme der Matrice, so dass Drohnen automatisch Sensordaten per Funk übermitteln können, während sich das Fluggerät noch in der Luft befindet.

Die neue Kamera von DJI, die in Zusammenarbeit mit dem Wärmebildsensorhersteller Flir gebaut wurde, übermittelt das Bild direkt an den Drohnenpiloten, der so die Wärmestrahlung sehen kann. Das wäre nicht nur für nächtliche Such- und Rettungseinsätze nützlich, sondern auch, um Leitungen und Gebäude zu kontrollieren.

Einen Preis für die Zenmuse XT2 oder den Skyport-Adapter nannte DJI noch nicht.



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Captain 03. Apr 2018

Alles was fliegt ggf. ohne Vorwarnung runterholen... Sehe ich eine Drohne über meinem...


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