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Fenix 5 im Hands on: Kleiner, groß, riesig

CES 2017
Garmins Sportuhr kommt neuerdings in drei Varianten: Von der Fenix 5S bis zur riesigen 5X sollte für jedes Handgelenk etwas dabei sein. Die Uhren überzeugen im ersten Kurztest durch gute Verarbeitung und eine sinnvolle Benutzeroberfläche.
/ Tobias Költzsch
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Die drei neuen Garmin-Modelle Fenix 5, 5S und 5X (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Die drei neuen Garmin-Modelle Fenix 5, 5S und 5X Bild: Martin Wolf/Golem.de

Garmin hat anlässlich der Elektronikmesse CES 2017 die neue Version seiner Sportuhr Fenix 5 vorgestellt – die Modellreihe anders als bei den Vorgängern allerdings in drei Geräte aufgeteilt. Die Fenix 5S ist kleiner als das Modell Fenix 5, die Fenix 5X größer und zusätzlich mit Karten ausgestattet. Golem.de hat sich die drei Uhren auf der Messe angeschaut.

Garmin Fenix 5 Hands on (CES 2017)
Garmin Fenix 5 Hands on (CES 2017) (01:36)

Optisch unterscheiden sich vor allem die beiden Modelle Fenix 5 und 5X von der Fenix 5S, dem kleinsten Gerät der neuen Reihe. Die Fenix 5S hat einen Durchmesser von 42 mm und passt damit auch an eher schmalere Handgelenke. Für breite Handgelenke ist die Fenix 5 gedacht, die 47 mm im Durchmesser misst.


Das größte Modell, die Fenix 5X, ist mit 51 mm Durchmesser merklich größer als die Fenix 5 und eher etwas für breite Handgelenke. An unseren Armen wirkte die Uhr etwas überdimensioniert, wenngleich sie trotz der Größe nicht unangenehm zu tragen ist. Die beiden kleineren Modelle unterscheiden sich nur in der Größe.

Karten am Handgelenk

Die große Uhr hat zusätzlich eine installierte Kartenanwendung, die dem Nutzer Straßenkarten, Wanderkarten und Golfkarten anzeigt. Damit eignet sie sichgut für Wanderungen. Ein GPS-Modul haben alle drei Geräte, ebenso Pulsmesser und Barometer. Die Pulsmesser sind flach verbaut und fallen beim Tragen nicht auf, anders als bei früheren Fenix-Uhren.

Die erfassten Daten lassen sich schnell auf den Chroma-Displays der Uhren ablesen. Die Farbdisplays reflektieren einfallendes Licht, weshalb sie auch in hellem Licht gut zu erkennen sind. Für dunklere Situationen haben die Uhren eine Hintergrundbeleuchtung, die allerdings nur schwaches Licht spendet. Eine Touch-Funktion haben sie wie die Vorgänger nicht, die Bedienung erfolgt ausschließlich über die fünf Knöpfe des Geräts.

Eingängiges Bedienungskonzept

Das Bedienungskonzept ist nach kurzer Eingewöhnungszeit eingängig und intuitiv. Der obere linke Knopf dient zum Einschalten der Hintergrundbeleuchtung, die beiden Knöpfe darunter zum Scrollen. Der obere rechte Knopf ruft im Ziffernblatt die Sportfunktionen auf, also eine Liste von Sportarten, die die Uhr erfassen kann. Der Knopf unten rechts dient zum Zurückgehen.

Drücken wir im Ziffernblattmodus den Knopf zum Herunterscrollen, können wir durch die Übersichten der erfassten Werte schalten. Neben den Schritten und der Pulsfrequenz sind das unter anderem der allgemeine Trainingsstand und der Vo2Max-Wert. Befinden wir uns auf einer dieser Übersichten, lassen sich mitunter durch das Drücken des oberen rechten Knopfes weitere Details aufrufen.

Smartwatch für spezielle Zielgruppe

Neben diesen sportlichen Werten können die neuen Fenix-Modelle auch Benachrichtigungen des Smartphones anzeigen. Garmin selbst tut sich nach eigenen Angaben etwas schwer, die Uhren "Smartwatches" zu nennen, ist sich aber bewusst, dass es im Grunde welche sind. Allerdings dürften sich die Uhren aufgrund ihrer Sportfunktionen immer noch eher an sportliche Nutzer richten denn an Anwender, die eine klassische Smartwatch suchen.

Das dürfte auch am Preis liegen: Mit mindestens 600 Euro für die Modelle Fenix 5 und 5S sowie mindestens 750 Euro für die Fenix 5X sind die neuen Garmin-Uhren merklich teurer als die meisten anderen Smartwatches.

Fazit

Garmins neue Sportuhren machen auf uns einen guten ersten Eindruck. Mit den eingebauten GPS-Empfängern und Laufzeiten von bis zu 24 Stunden im GPS-Modus und bis zu 14 Tagen im normalen Modus heben sich die Uhren von der Smartwatch-Konkurrenz ab.

Der Fokus liegt allerdings weiterhin bei sportlichen Nutzern: Die Sportfunktionen sind umfangreich, dafür gibt es keine Nachrichten-Apps oder Ähnliches, was sich beispielsweise auf einer Samsung Gear S3 oder einer Apple Watch findet. Dies müssen Interessenten beim Kauf beachten.


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