Fenghua No.1 GPU: Innosilicon bringt chinesische PowerVR-Grafikkarte

Keine Geforce, keine Radeon, keine Intel Arc: Die Fenghua No.1 GPU nutzt PowerVR-Technik und soll in Rechenzentren eingesetzt werden.

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Fenghua No.1 GPU
Fenghua No.1 GPU (Bild: Innosilicon)

Der chinesische Hersteller Innosilicon hat die Fenghua No.1 GPU vorgestellt, eine für 4K-Desktops und Datacenter ausgelegte Grafikkarte. Die zugrunde liegende Technik stammt allerdings nicht von Innosilicon selbst, sondern von Imagination Technologies.

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Schon seit Herbst 2017 gehört der britische IP-Entwickler einer chinesischen Investorengruppe namens Canyon Bridge Capital Partners, weshalb die Zusammenarbeit mit Anbietern wie Innosilicon wenig überrascht. Auch ist die Fenghua No.1 GPU nicht deren erste Grafikkarte, bereits vor rund einem Jahr wurde die Fantasy-GPU angekündigt.

Bei dieser setzt Innosilicon auf die PowerVR-BXT (Barrex)-Serie von Imagination Technologies, mittlerweile wurde auch die CXT-Reihe (Caturix) mit Raytracing-Unterstützung öffentlich gemacht. Auf Nachfrage bestätigten uns die Briten zwar, dass die Fenghua No.1 GPU wieder auf PowerVR-IP basiert, wollten aber keine Details nennen.

Chiplets, GDDR6X, PCIe Gen4, HDMI 2.1

Die Fenghua No.1 GPU unterscheidet sich von der Fantasy-GPU in mehreren Punkten: Laut Innosilicon nutzt das ältere Modell noch GDDR6-, das neue hingegen schnelleren GDDR6X-Speicher. Auch spricht der Hersteller bei der Fenghua No.1 GPU von einem Chiplet-Aufbau, was zur BXT-Serie passen würde, da sich diese bis zu einem MC4-Design mit vier Dies hochskalieren lässt.

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Würde Innosilicon den größten Chip in multipler Ausführung nutzen, sprich BXT 32-1024 MC4, dann hätte eine solche Grafikkarte bei 1,5 GHz immerhin 6 Teraflops (FP32) sowie 24 Teraops (INT8). Der Wert bei einfacher Genauigkeit würde damit grob einer Geforce RTX 2060 oder Radeon RX 580 entsprechen, wobei diese theoretischen Werte wenig für die Praxis aussagen.

Egal ob 4K-Desktops und Datacenter, die Fenghua No.1 GPU soll sich für Android, Linux und Windows eignen. Innosilicon zufolge werden APIs wie DirectX, OpenGL sowie Vulkan unterstützt; hinzukommen als Schlagworte HDMI 2.1 und PCIe Gen4.

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