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Fendt: Treckerhersteller AGCO weltweit von Ransomware betroffen

Die Fertigung des Fendt-Herstellers wird aktuell durch Ransomware gestört. Laut Medienberichten werden Mitarbeiter nach Hause geschickt.
/ Lennart Mühlenmeier , dpa
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Ein Traktor der Marke Fendt fährt über ein Feld in Baden-Württemberg. Aktuell hat der Hersteller Probleme mit Ransomware. (Bild: Ma Ti)
Ein Traktor der Marke Fendt fährt über ein Feld in Baden-Württemberg. Aktuell hat der Hersteller Probleme mit Ransomware. Bild: Ma Ti / Unsplash-Lizenz

Bei dem Landmaschinenhersteller AGCO hat es einen Ransomware-Angriff gegeben. Das teilte das Unternehmen bereits am 6. Mai 2022 mit.(öffnet im neuen Fenster) . Demnach ereignete sich der Vorfall einen Tag zuvor. Medien melden, dass die weltweite Produktion betroffen sei. So werden laut Bayerischem Rundfunk(öffnet im neuen Fenster) auch Mitarbeiter nach Hause geschickt. AGCO stellt unter anderem Trecker der Marke Fendt her.

Die Deutsche Presse-Agentur (dpa) meldete, dass am Montag die Arbeit im Werk in Marktoberdorf im Allgäu infolge der Cyberattacke stillstand. Eine Unternehmenssprecherin verwies auf dpa-Anfrage für Auskünfte auf Fendts US-amerikanischen Mutterkonzern AGCO.

Bisher wenig über Angriff bekannt

AGCO geht davon aus, dass der Betrieb über mehrere Tage beeinträchtigt sein werde. Der Hersteller teilte mit, dass die "tatsächlichen Ergebnisse [der Untersuchungen] aufgrund einer Reihe von Faktoren erheblich davon abweichen" könnten. Das schließt demnach auch ihre "Fähigkeit, Software erfolgreich neu zu installieren und den IT-Betrieb an den betroffenen Standorten wiederherzustellen" ein.

Das Unternehmen AGCO wurde im Jahr 1990 gegründet. Das Unternehmen hat seinen Hauptsitz in Duluth, USA. Es erzielte nach eigenen Angaben im vergangenen Jahr einen Nettoumsatz von 11,1 Milliarden US-Dollar.

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Laut dem Bundeskriminalamt nehmen Ransomware-Attacken auch in Deutschland zu. Eine Umfrage von Sophos ergab, dass viele von Ransomware betroffene Unternehmen das geforderte Lösegeld zahlen . Trotzdem konnten nur vier Prozent durch die Zahlung des Lösegelds alle betroffenen Daten wieder entschlüsseln. Immer wieder tauchen geklaute Daten im Darknet auf, wie erst kürzlich die der Stadt Schriesheim oder des Fraunhofer-Instituts .


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