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App besonders unter Android nur bedingt hilfreich

Hier haben wir bei der ersten Einrichtung zunächst das Problem, dass wir das WLAN auf dem Amp nicht über die App konfigurieren können - bei der iPhone-App ist das hingegen kein Problem. Sowohl Android-Geräte als auch iPhones und iPads kommunizieren per Bluetooth mit dem Mustang GT-40, in der Android-App verbindet sich der Amp nicht automatisch wieder mit unserem Smartphone. Stattdessen müssen wir im Menü der App den Verstärker erneut auswählen.

  • Der Mustang GT-40 lässt sich dank eingebautem WLAN und Bluetooth mit einem Smartphone oder Tablet verbinden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf einem iPad etwa können wir die Pesets einfach aus einer Liste auswählen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Die ausgewählte Voreinstellung läst sich dann einfach am Mobilgerät bearbeiten. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Hier die Einstellungen eines Federhalls. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Per Touch-Eingaben können wir die Parameter leicht ändern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Über die APp können wi auch bequem neue Presets oder Setlisten erstellen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Presets lassen sich über einen Marktplatz auch herunterladen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Mustang GT-40 von Fender ist ein Modeling Amp mit 40 Watt Ausgangsleistung und zwei 6,5-Zoll-Lautsprechern. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Der Verstärker lässt sich über eine Reihe von Schaltern und Knöpfen bedienen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Rad auf der rechten Seite dient zum einen zur Lautstärkeeinstellung, zum anderen als Auswahlrad. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Auf der Rückseite ist ein Anschluss für einen optionalen Fußschalter. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Gehäuse des Verstärkers ist geschlossen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
  • Das Display zeigt Informationen zum aktuellen Preset an. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
Der Mustang GT-40 lässt sich dank eingebautem WLAN und Bluetooth mit einem Smartphone oder Tablet verbinden. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)
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Im Hauptmenü der App werden uns nach erfolgreichem Pairing die Presets des Amps angezeigt, von den Setlisten ist in der Android-App hingegen nichts zu sehen. Das ist nicht verwunderlich, sie sind in der aktuellen Version der App noch nicht eingebaut. Hier gilt: Wer ein iPhone benutzt, ist im Vorteil, da die Setlisten hier tadellos funktionieren.

Presets direkt in der Amp programmieren

In den aktuellen Versionen beider Apps können wir auch am Smartphone direkt eigene Presets erstellen - in der ersten Version der Android-App ging das noch nicht, was der App direkt nach der Veröffentlichung der Mustang-Serie am 12. Mai 2017 eine Reihe an schlechten Bewertungen im Play Store eingebracht hatte. Zwischenzeitlich hatte die Anwendung eine durchschnittliche Bewertung von nur 1,6 Sternen.

Die Presets lassen sich über das Smartphone noch einfacher als am Amp selbst erstellen, da wir die einzelnen Komponenten direkt anklicken und die Werte der Regler ebenfalls auf dem Display unseres Smartphones einstellen können. Die von uns getätigten Einstellungen werden direkt an den Amp weitergegeben, wir können den Klang also direkt überprüfen. Andersherum werden übrigens bei aktiver Verbindung mit der App über den Amp ausgewählte Voreinstellungen detailliert in der App angezeigt.

Der neue Preset lässt sich auf dem Amp selbst abspeichern und ist auch dann verfügbar, wenn wir kein Smartphone verbunden haben. Anstatt eines komplett neuen Presets können wir auch einen vorhandenen über das Smartphone verändern und speichern, entweder indem wir die ursprüngliche Voreinstellung überschreiben oder einen neuen Eintrag ablegen.

Preset-Marktplatz aktuell nur unter iOS

Über eine Art Marktplatz können wir von anderen Nutzern erstellte Voreinstellungen herunterladen und unsere eigenen teilen. Bereits kurz nach der Veröffentlichung der Mustang-Serie gibt es eine Reihe an interessanten Presets, die meist an die Gitarren-Sounds bestimmter Musiker oder Songs angelehnt sind und oft ziemlich gut klingen. Das Android-Dilemma setzt sich beim Preset-Marktplatz fort: iPhone- und iPad-Nutzer könnten munter neue Voreinstellungen herunterladen, Android-User hingegen nicht, da die Amp dies noch nicht unterstützt.

Das gilt auch für die Setlisten, die besonders für Bühnenmusiker praktisch sind. Hier können wir eine Reihe an Presets in eine Liste eintragen; bei einem Auftritt lassen sich so verschiedene Amp- Modulationen schnell wechseln, ohne am Verstärker selbst herumfummeln zu müssen. Den zur Mustang-Serie passenden Fußschalter liefert Fender beim GT-40-Modell nicht mit, diesen gibt es erst ab dem 100-Watt-Modell.

Einen merkwürdigen Bug haben wir sowohl in der Android- als auch in der iOS-App bemerkt: Schalten wir über die App auf einen Preset, der jenseits der Voreinstellung Nummer 30 liegt, wird nicht die angeklickte Einstellung auf dem Amp ausgewählt, sondern die folgende. Unterhalb der 30 funktioniert die Auswahl hingegen problemlos. Meist werden auch weiter hinten liegende Presets korrekt eingestellt. Fender sollte diesen Fehler schnell beheben, da er ein Eingreifen am Amp erfordert - was mit der App ja eigentlich nicht nötig sein sollte.

 Intuitive Bedienung und gutes DisplayKlanglich variabel und überraschend druckvoll 
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