• IT-Karriere:
  • Services:

Feldstudie: Qualcomm testet erfolgreich LTE-Steuerung von Multicoptern

Der Chiphersteller Qualcomm hat über Monate hinweg getestet, wie zuverlässig sich Multicopter per LTE steuern lassen. Die jetzt veröffentlichten Ergebnisse zeigen, dass selbst auf heutigem Technikstand eine sichere Steuerung möglich ist - der Test zeigt aber auch Optimierungsmöglichkeiten.

Artikel veröffentlicht am ,
Multicopter lassen sich Qualcomm zufolge bereits mit heutiger Technik zuverlässig per LTE steuern.
Multicopter lassen sich Qualcomm zufolge bereits mit heutiger Technik zuverlässig per LTE steuern. (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Qualcomm hat die Ergebnisse einer hausinternen Studie zur Steuerung von Multicoptern via LTE veröffentlicht. Der Chiphersteller hatte über mehrere Monate hinweg auf eigenem Testgelände untersucht, inwieweit es mit aktueller Technik möglich ist, unbemannte Flugobjekte wie Multicopter über kommerzielle LTE-Netzwerke zu steuern.

Ortsunabhängige Steuerung durch LTE möglich

Stellenmarkt
  1. SWR Südwestrundfunk Anstalt des öffentlichen Rechts, Baden-Baden
  2. ALDI International Services GmbH & Co. oHG, Mülheim an der Ruhr

Der Vorteil einer derartigen Steuerung ist, dass die Flugobjekte unabhängig von lokal begrenzten Sendeanlagen wie Fernsteuerungen wären. Dies wäre beispielsweise für Lieferdrohnen, aber auch Copter zur Inspektion praktisch.

Die Ergebnisse stimmen den Hersteller positiv: Bei insgesamt um die 1.000 Testflügen in einer Höhe von maximal 400 Fuß (knapp 122 Meter) konnten die Multicopter verlässlich gesteuert werden. Beim Test spielten Aspekte wie der sichere Wechsel zwischen den Netzwerkzellen sowie die Anfälligkeit der Verbindung für Störsignale eine Rolle.

Insgesamt konnte Qualcomm feststellen, dass die Mobilfunksignale in der getesteten Höhe sehr stark sind, obwohl die Antennen des Netzwerks nach unten gerichtet waren. Der Empfang war während des Tests stärker als für Mobilfunkgeräte am Boden.

Zellenübergabe erfolgt problemlos

Die Übergabe des Steuerungssignals zwischen verschiedenen Netzwerkzellen verlief ebenfalls besser als auf dem Boden. Dies führt Qualcomm auf fehlende Hindernisse zurück, die am Boden die Übergabe behindern beziehungsweise verschlechtern. Die Signalabdeckung in der Höhe war insgesamt vergleichbar gut mit der am Boden.

Fazit des Tests ist, dass die bereits bestehende, aktuelle 4G-Infrastruktur eine Steuerung von Multicoptern per LTE ermöglicht - zumindest für den Anfang. Bei zunehmendem Flugverkehr sieht auch Qualcomm die Notwendigkeit, neue störungshemmende Elektronik zu entwickeln. Auch die Algorithmen, die die Auswahl der Netzwerkzellen bestimmen, könnten so weiterentwickelt werden, dass sie speziell für den Zweck der Drohnensteuerung die besten Zellen auswählen.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. Acer Predator XB273UGS für 486,43€, Sennheiser GSP 350 für 78€ und Logitech G935 für...
  2. 86,20€ (Preis wird an der Kasse angezeigt)
  3. 89,66€ (Preis wird an der Kasse angezeigt)
  4. (u. a. Arlo Pro 3 Sicherheitskamera und Alarmanlage für 219,99€)

Folgen Sie uns
       


Besuch beim Cyberbunker

Wir haben uns den ominösen Cyberbunker an der Mosel oberhalb von Traben-Trarbach von außen angeschaut.

Besuch beim Cyberbunker Video aufrufen
The Secret of Monkey Island: Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!
The Secret of Monkey Island
"Ich bin ein übelriechender, groggurgelnder Pirat!"

Das wunderbare The Secret of Monkey Island feiert seinen 30. Geburtstag. Golem.de hat einen neuen Durchgang gewagt - und wüst geschimpft.
Von Benedikt Plass-Fleßenkämper


    Energiewende: Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte
    Energiewende
    Wie die Begrünung der Stahlindustrie scheiterte

    Vor einem Jahrzehnt suchte die europäische Stahlindustrie nach Technologien, um ihren hohen Kohlendioxid-Ausstoß zu reduzieren, doch umgesetzt wurde fast nichts.
    Eine Recherche von Hanno Böck

    1. Wetter Warum die Klimakrise so deprimierend ist

    Xbox, Playstation, Nvidia Ampere: Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?
    Xbox, Playstation, Nvidia Ampere
    Wo bleiben die HDMI-2.1-Monitore?

    Trotz des Verkaufsstarts der Playstation 5 und Xbox Series X fehlt von HDMI-2.1-Displays jede Spur. Fündig werden wir erst im TV-Segment.
    Eine Analyse von Oliver Nickel


        •  /