Feindliche Übernahme: Vivendi besitzt inzwischen fast 25 Prozent von Ubisoft

Ubisoft wehrt sich vehement gegen eine Übernahme durch Vivendi, aber sehr viel scheint das nicht zu bringen: Der französische Medienkonzern baut seinen Anteil immer weiter aus.

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Szene aus dem kommenden Ubisoft-Actionspiel Watch Dogs 2
Szene aus dem kommenden Ubisoft-Actionspiel Watch Dogs 2 (Bild: Ubisoft)

Der aus Paris stammende Medienkonzern Vivendi hat 24,049 Prozent der Anteile an Ubisoft und damit 21,296 Prozent der Stimmrechte gekauft. Das hat das Unternehmen in einer kurzen Pressemitteilung bekanntgegeben. Für Ubisoft bedeutet diese Nachricht einen weiteren Rückschlag in der Abwehr der als "feindlich" eingestuften Übernahme. Ubisoft-Chef Yves Guillemot hat mehrfach klar gesagt, dass seine Firma unabhängig bleiben solle, um schnell und flexibel im Gamesgeschäft agieren zu können.

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Vivendi kauft seit rund einem Jahr Anteile an Ubisoft und hat Anfang Juni 2015 parallel eine Mehrheit an Gameloft erreicht - eine auf Mobilegames spezialisierte Firma, die eng mit Ubisoft verbunden ist.

Vivendi ist seit den Zeiten von Sierra in der Spielebranche unterwegs und besaß eine Zeit lang etwa Sierra Online. Zuletzt sorgte Vivendi für die Fusion von Activision und Blizzard, verkaufte die Anteile dann aber bis auf 5,8 Prozent. In der Spielebranche hat die Firma traditionell keinen guten Ruf, sie gilt als innovationsfeindlich und träge.

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