Tesla, Ford, Toyota: Hersteller rufen Autos wegen fehlerhafter Airbags zurück

Ein Airbag soll den Beifahrer bei einem Unfall davor bewahren, mit dem Kopf auf das Armaturenbrett zu knallen - doch einige Hersteller haben fehlerhafte Airbags von Takata verbaut. Sie rufen daher Autos zurück.

Artikel veröffentlicht am ,
Interieur des Tesla Model S (Symbolbild): gefährlicher Beifahrer-Airbag
Interieur des Tesla Model S (Symbolbild): gefährlicher Beifahrer-Airbag (Bild: Werner Pluta/Golem.de)

Gefahr für den Beifahrer: Tesla ist von schadhaften Airbags des japanischen Unternehmens Takata betroffen. Das Unternehmen ruft deshalb ältere Model S zurück. Andere Hersteller hat es noch härter getroffen.

Stellenmarkt
  1. Development Engineer Embedded Software (m/w/d)
    Knorr-Bremse Systeme für Nutzfahrzeuge GmbH, Schwieberdingen bei Stuttgart
  2. Standortleiter (m/w/d) für Standortaufbau, Projektmanagement und Betrieb
    European Bank for Financial Services GmbH, Augsburg
Detailsuche

Der Airbag des japanischen Zulieferers nutzt ein Treibmittel, das den Airbag zerstören kann. Dadurch kann es zu schweren oder sogar tödlichen Verletzungen kommen. Bestimmte Faktoren, etwa das Alter, trügen dazu bei, dass der Defekt auftrete, schreibt Tesla auf seiner Website.

Betroffen seien Model S, die in den Jahren 2014 bis 2016 gebaut wurden - in China etwa ruft Tesla nach Angaben der State Administration For Market Regulation, der obersten chinesischen Wettbewerbsbehörde, 14.223 Fahrzeuge zurück. Für Besitzer von Model S, die später gebaut wurden, sowie Besitzer eines Tesla Roadsters, eines Model X oder eines Model 3 gilt der Rückruf nicht.

Auch andere Hersteller haben die Airbags von Takata in ihren Autos verbaut, darunter Ford und Toyota. Bei dem japanischen Hersteller hat bereits über 1,5 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen. Insgesamt seien rund 37 Millionen Autos mit Takata-Airbags ausgerüstet, schreibt die US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration (NHTSA).

Golem Akademie
  1. Cinema 4D Grundlagen: virtueller Drei-Tage-Workshop
    14.–16. März 2022, Virtuell
  2. Microsoft Dynamics 365 Guides mit HoloLens 2: virtueller Ein-Tages-Workshop
    16. Februar 2022, Virtuell
Weitere IT-Trainings

Takata hatte im Jahr 2000 das deutsche Unternehmen Petri übernommen, das in den 1980er Jahren den ersten Airbag entwickelte. 2017 meldete Takata Insolvenz an und wurde im folgenden Jahr vom US-Unternehmen Key Safety Systems übernommen, das sich daraufhin in Joyson Safety System umbenannte.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


bplhkp 20. Jan 2019

Es ist leider nicht schon wieder, sondern immer noch. Takata hat ab 2001 einen neuen...

plutoniumsulfat 19. Jan 2019

Achso, das kann natürlich immer passieren ;) Hab letztens auch erst Post wegen zu...

Emulex 19. Jan 2019

Das ist bei Mitfahrern, die nicht darüber informiert werden und nur das Airbag-Symbol...

Profi_in_allem 19. Jan 2019

Ich glaube diese Airbags sind in ziemlich vielen Autos verbaut. Mazda müssen auch die...

SanderK 18. Jan 2019

Warum wird sich nicht beschwert, wenn Positiv über Tesla geschrieben wird ;-) Stimmt...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Klage
Paypal friert Konten ein und behält Geld nach 180 Tagen

In einer Sammelklage wird Paypal vorgeworfen, Konten ohne Nennung von Gründen einzufrieren und das Geld nach 180 Tagen zu behalten.

Klage: Paypal friert Konten ein und behält Geld nach 180 Tagen
Artikel
  1. Krypto-Verbot: Panikverkäufe von Krypto-Mininggerät im Kosovo
    Krypto-Verbot
    Panikverkäufe von Krypto-Mininggerät im Kosovo

    Schürfen von Kryptowährungen ist im Kosovo seit kurzem verboten. Mineure versuchen, ihr Equipment oft zu Schleuderpreisen loszuwerden.

  2. Malware: Microsoft warnt vor ungewöhnlicher Schadsoftware in Ukraine
    Malware
    Microsoft warnt vor ungewöhnlicher Schadsoftware in Ukraine

    Die Schadsoftware soll sich als Ransomware tarnen.

  3. Großunternehmen: Lindner will Mindeststeuer zum 1. Januar 2023 umsetzen
    Großunternehmen
    Lindner will Mindeststeuer zum 1. Januar 2023 umsetzen

    Bundesfinanzminister Christian Lindner will die Mindeststeuer für Großunternehmen in Deutschland schnell einführen.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • MindStar (u.a. WD Blue 3D 1TB 79€, be quiet! Straight Power 11 850W 119€ u. PowerColor RX 6600 Hellhound 529€) • Alternate: Weekend-Deals • HyperX Cloud II Wireless 107,19€ • Cooler Master MH752 54,90€ • Gainward RTX 3080 12GB 1.599€ • Saturn-Hits • 3 für 2: Marvel & Star Wars [Werbung]
    •  /