Tesla, Ford, Toyota: Hersteller rufen Autos wegen fehlerhafter Airbags zurück
Gefahr für den Beifahrer: Tesla ist von schadhaften Airbags des japanischen Unternehmens Takata betroffen. Das Unternehmen ruft deshalb ältere Model S zurück. Andere Hersteller hat es noch härter getroffen.
Der Airbag des japanischen Zulieferers nutzt ein Treibmittel, das den Airbag zerstören kann. Dadurch kann es zu schweren oder sogar tödlichen Verletzungen kommen. Bestimmte Faktoren, etwa das Alter, trügen dazu bei, dass der Defekt auftrete, schreibt Tesla auf seiner Website(öffnet im neuen Fenster) .
Betroffen seien Model S, die in den Jahren 2014 bis 2016 gebaut wurden – in China etwa ruft Tesla nach Angaben der State Administration For Market Regulation(öffnet im neuen Fenster) , der obersten chinesischen Wettbewerbsbehörde, 14.223 Fahrzeuge zurück. Für Besitzer von Model S, die später gebaut wurden, sowie Besitzer eines Tesla Roadsters, eines Model X oder eines Model 3 gilt der Rückruf nicht.

Auch andere Hersteller haben die Airbags von Takata in ihren Autos verbaut, darunter Ford und Toyota. Bei dem japanischen Hersteller hat bereits über 1,5 Millionen Fahrzeuge zurückgerufen. Insgesamt seien rund 37 Millionen Autos mit Takata-Airbags ausgerüstet, schreibt die US-Verkehrssicherheitsbehörde National Highway Traffic Safety Administration(öffnet im neuen Fenster) (NHTSA).
Takata hatte im Jahr 2000 das deutsche Unternehmen Petri übernommen, das in den 1980er Jahren den ersten Airbag entwickelte. 2017 meldete Takata Insolvenz an und wurde im folgenden Jahr vom US-Unternehmen Key Safety Systems übernommen, das sich daraufhin in Joyson Safety System umbenannte.
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