Fehler: Facebook erklärt Zuckerberg für tot

Viele Facebook-Nutzer samt Gründer Mark Zuckerberg mussten am Freitag feststellen, dass das Online-Netzwerk sie für tot hielt: Über ihren Profilen prangte der Aufruf an Freunde, Trost in Erinnerungen zu finden. Facebook korrigierte den "schrecklichen Fehler" schnell.

Artikel veröffentlicht am , /dpa
Mark Zuckerberg in Berlin (Februar 2016)
Mark Zuckerberg in Berlin (Februar 2016) (Bild: KAY NIETFELD/AFP/Getty Images)

Facebook hat durch eine Panne seinen Gründer Mark Zuckerberg und viele andere Nutzer kurzzeitig für tot erklärt. In ihre Profile beim weltgrößten Online-Netzwerk wurde am späten Freitag die für solche Fälle vorgesehene Gedenknachricht an Freunde eingeblendet. "Das war ein schrecklicher Fehler, den wir nun behoben haben", erklärte Facebook unter anderem gegenüber The Verge und entschuldigte sich. Man habe sich beeilt, das Problem so schnell wie möglich zu korrigieren.

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Nach einem Bericht der Zeitung Guardian waren zwei Millionen der weltweit rund 1,8 Milliarden Nutzer betroffen. In den USA stellten viele Mitglieder Screenshots ihrer Profile mit dem "In-Gedenken-an"-Banner ins Netz, in dem Freunde dazu eingeladen wurden, Trost in Erinnerungen zu finden.

Digitale Mahnmale

Facebook bietet die Möglichkeit, Profile verstorbener Nutzer in eine Art digitale Mahnmale zu verwandeln. Dafür ist grundsätzlich ein Nachweis erforderlich. Was genau schiefgelaufen war, dass die Gedenknachricht scheinbar wahllos bei einigen Mitgliedern aktiviert wurde, erklärte Facebook nicht. Nach Angaben des Guardian sollte der Text bei tatsächlichen Gedenk-Profilen geändert werden - und landete stattdessen auf den Facebook-Seiten anderer Nutzer.

Gefälschte Nachrichten über den Tod von Prominenten sind keine Seltenheit in Online-Netzwerken. Meist werden sie genutzt, um Internet-Nutzern Links mit Schadsoftware unterzujubeln.

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