Fehler: Canon bestätigt Lichtleck in der EOS 5D Mark III

Kameragehäuse dürfen nur durch das Objektiv Licht in ihr Inneres lassen und sind ansonsten lichtdicht. Canons neues DSLR-Modell EOS 5D Mark III ist das nicht. Über das beleuchtete LCD auf der Gehäuseoberseite fällt Licht auf den Belichtungsmesser und verfälscht dessen Ergebnis.

Artikel veröffentlicht am ,
Canon EOS 5D Mark III
Canon EOS 5D Mark III (Bild: Canon)

Canons EOS 5D Mark III ist eine Vollformat-DSLR mit 22,3 Megapixeln Auflösung und Full-HD-Videofilmfunktion, die für 3.299 Euro zu haben ist. Das hintergrundbeleuchtete LCD auf der oberen rechten Gehäuseseite ist jedoch nicht ganz lichtdicht und sorgt für eine Beeinflussung der Belichtungsmessung.

  • Canon 5D Mark III
  • Canon 5D Mark III
  • Canon 5D Mark III mit WLAN-Adapter WTF-E7
  • Canon 5D Mark III
  • Canon 5D Mark III
  • Canon 5D Mark III mit Speedlite 600EX und GPS-Empfänger GP-E2
  • Canon 5D Mark III mit Blitzauslöser ST-E3
  • Canon 5D Mark III
  • Canon 5D Mark III
  • Canon 5D Mark III
Canon 5D Mark III
Stellenmarkt
  1. SAP-HCM Consultant (m/w/d)
    IT-Consult Halle GmbH, Halle
  2. Service Engineer (Incident- & Problemmanager) - Expert (m/w/d)
    Vodafone GmbH, Eschborn, Düsseldorf, Stuttgart, Unterföhring
Detailsuche

Das Problem hat Canon mittlerweile offiziell zugegeben und eine Stellungnahme auf seiner Supportwebsite veröffentlicht. Das Problem tauche nur auf, wenn in besonders dunklen Umgebungen fotografiert und die Lichteinstreuung überhaupt relevant werde, behauptet Canon. Man versuche das Problem einzugrenzen und zu lösen, teilte der japanische Kamerahersteller knapp mit und riet allen Besitzern der Kamera, sich zu registrieren.

Das Vorgängermodell EOS 5D Mark II hatte zum Marktstart ebenfalls Probleme, allerdings nicht mit Lichtundichtigkeiten, sondern mit schwarzen Pünktchen in manchen Aufnahmesituationen. Bei Nachtaufnahmen, die viele kleine, punktförmige Lichtquellen aufweisen, traten gelegentlich schwarze Punkte rechts neben der fotografierten Lichtquelle auf.

Zudem traten ebenfalls vornehmlich auf dunklen Bildern vertikal sichtbare Streifen mit erhöhter Rauschfrequenz quer über das gesamte Foto auf. Mit einem Firmwareupdate konnte Canon beide Probleme damals weitgehend lösen. Eine Lichtleckage jedoch wird kaum mittels Software zu korrigieren sein. Mit einem Stück Klebeband kann sich der Anwender jedoch nicht behelfen, da es zwischen Display und Kamera-Inneren angebracht werden müsste.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Laury 19. Apr 2012

Die Argumentation lässt eher darauf schließen, dass hier jemand semiprofessionelle Bodys...

Maceo 18. Apr 2012

Schuld sind die Leute auch zum Teil selber, da einige immer und sofort das Neueste haben...

Replay 18. Apr 2012

https://forum.golem.de/kommentare/foto/fehler-canon-bestaetigt-lichtleck-in-der-eos-5d...

Replay 18. Apr 2012

Darauf wird es wohl oder übel für Canon hinauslaufen. Außer die Dinger zurückzupfeifen...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Fälschung
Wieder Abmahnungen wegen Youporn-Streaming

Diesmal hat sich ein besonders dummer Betrüger an Abmahnungen zum Streaming bei Youporn versucht. In dem Brief stimmt fast keine Angabe.

Fälschung: Wieder Abmahnungen wegen Youporn-Streaming
Artikel
  1. Deutsche Telekom: Netflix, Facebook und Amazon sollen für Netzausbau zahlen
    Deutsche Telekom
    Netflix, Facebook und Amazon sollen für Netzausbau zahlen

    Deutsche Telekom, Vodafone und 11 weitere große europäische Netzbetreiber wollen jetzt Geld von den Content-Konzernen aus den USA sehen.

  2. Telekom-Internet-Booster: Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus
    Telekom-Internet-Booster
    Feldtest bringt über 600 statt 50 MBit/s ins Haus

    Die Telekom beginnt mit 5G DSL. Dafür wird im Haushalt eine Außenantenne benötigt.

  3. 800 MHz: Bundesnetzagentur dürfte nächste Auktion absagen
    800 MHz
    Bundesnetzagentur dürfte nächste Auktion absagen

    1&1 wird sich das neue Vorgehen nicht gefallen lassen. 800 MHz bietet wichtige Flächenfrequenzen auf dem Lande.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Heute ist Cyber Monday • AMD Ryzen 7 5800X 348€ • 3 für 2: Star Wars & Marvel • Bis 300€ Direktabzug auf TVs, Laptops uvm. • Bis 50% auf beyerdynamic + Gratis-Kopfhörer • Cyber Monday bei MM/Saturn (u. a. Xiaomi 11 Lite 5G 299€) • Alternate (u. a. be quiet CPU-Kühler 29,99€) [Werbung]
    •  /