• IT-Karriere:
  • Services:

Fehlende Browserwahl: Microsoft muss 561 Millionen Euro EU-Strafe zahlen

Microsoft wird in der EU wegen fehlender Browserauswahl in Windows 7 Service Pack 1 zahlen müssen. Die EU hat dazu jetzt einen Beschluss gefasst.

Artikel veröffentlicht am ,
EU benennt Beschwerdepunkte.
EU benennt Beschwerdepunkte. (Bild: Browserchoice.eu)

Die Europäische Kommission hat Microsoft eine Geldbuße in Höhe von 561 Millionen Euro auferlegt. Das gab die Behörde am 6. März 2013 bekannt. Das Softwareunternehmen sei "seiner Verpflichtung, Nutzern die problemlose Wahl ihres bevorzugten Webbrowsers über einen Auswahlbildschirm zu ermöglichen, nicht nachgekommen." Microsoft hatte sich dazu nach einem Kartellstreit im Jahr 2009 verpflichtet.

Stellenmarkt
  1. SCHOTT AG, Mainz, Müllheim, Lukácsháza (Ungarn)
  2. Salzgitter Mannesmann Handel GmbH, Düsseldorf

In ihrem Beschluss erklärt die EU-Kommission, dass Microsoft den Browser-Auswahlbildschirm bei seinem Windows 7 Service Pack 1 von Mai 2011 bis Juli 2012 nicht zur Verfügung gestellt hat. "So haben 15 Millionen Windows-Nutzer in der EU den Auswahlbildschirm in diesem Zeitraum nicht in Anspruch nehmen können. Microsoft hat eingeräumt, dass der Auswahlbildschirm in diesem Zeitraum nicht angezeigt wurde."

Der für Wettbewerbspolitik zuständige Vizepräsident der EU-Kommission Joaquín Almunia erklärte, 2009 die von Microsoft angebotenen Verpflichtungen und Verpflichtungszusagen in Kartellrechtsentscheidungen akzeptiert zu haben. "Diese sind sehr wichtig, da sie eine schnelle Lösung von Wettbewerbsproblemen ermöglichen. Diese Entscheidungen müssen selbstverständlich streng befolgt werden. Ihre Nichteinhaltung ist ein schwerwiegender Verstoß, der mit entsprechenden Sanktionen belegt werden muss."

Dies sei das erste Mal, dass die EU-Kommission einem Unternehmen wegen der Nichteinhaltung eines Verpflichtungsbeschlusses eine Geldbuße auferlegen müsse. Verstößt ein Unternehmen gegen eine Verpflichtung, die für verbindlich erklärt wurde, droht eine Geldbuße von bis zu zehn Prozent des Jahresgesamtumsatzes.

Microsoft-Chef Steve Ballmer wurde wegen dieses Fehlers sein Gehaltsbonus gekürzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (aktuell u. a. Amazon-Geräte reduziert, z. B. Kindle, Echo Show, Fire und Fire TV Stick)
  2. (aktuell u. a. 2x SanDisk Ultra microSDXC 64 GB für 17€ statt ca. 22€ im Vergleich und ASUS...
  3. 477€ (Vergleichspreis ca. 525€)
  4. 589€ (Bestpreis!)

TW1920 07. Mär 2013

mmh, dann müsste aber bei android uch so ein fenstere angezeigt werden. ms hat den...

Himmerlarschund... 07. Mär 2013

Jaaa und das BIOS! ES KOTZT MICH AN, dass mir der PC-Hersteller vorschreiben will...

TW1920 06. Mär 2013

Diese Browserwahl bringt doch eh nix, außer dass sie einen nervt. Wer nen anderen Browser...

Anonymer Nutzer 06. Mär 2013

Nein.

Telcrome 06. Mär 2013

Was macht das für einen Sinn, wenn die EU Geld kriegt? Klar ist der ganze Konflikt...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 Ultra - Test

Das Galaxy S20 Ultra ist Samsungs Topmodell der Galaxy-S20-Reihe. Der südkoreanische Hersteller verbaut erstmals seinen 108-Megapixel-Kamerasensor - im Test haben wir uns aber mehr davon versprochen.

Samsung Galaxy S20 Ultra - Test Video aufrufen
    •  /