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Diese Falschmeldung verunsicherte Einwohner und Besucher von Hawaii.
Diese Falschmeldung verunsicherte Einwohner und Besucher von Hawaii. (Bild: Hugh Gentry/Reuters)

Fehlalarm: Falsche Raketenwarnung verunsichert Hawaii

Diese Falschmeldung verunsicherte Einwohner und Besucher von Hawaii.
Diese Falschmeldung verunsicherte Einwohner und Besucher von Hawaii. (Bild: Hugh Gentry/Reuters)

Fehlalarm per SMS: Zahlreiche Bürger und Besucher von Hawaii dachten für rund 30 Minuten, dass ein Raketenangriff auf die Insel kurz bevorsteht. Erst dann wurde der falsche Alarm zurückgerufen - ein Mitarbeiter soll einen falschen Knopf betätigt haben.

Einwohner und Besucher von Hawaii sind am 13. Januar durch eine falsche Raketenwarnung aufgeschreckt worden, die an alle Smartphones auf der Insel gesendet wurde. Auch zahlreiche Fernsehstationen unterbrachen ihr Programm, um die Warnung anzuzeigen. Nach der falschen Warnung dauerte es länger als 30 Minuten, um den Fehler zu korrigieren, wie US-Medien berichten.

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In der Warnung hieß es: "Ballistische Raketenbedrohung mit Ziel Hawaii. Suchen Sie sofort Schutz. Dies ist keine Übung." Die Warnung ist brisant, weil Hawaii in Reichweite ballistischer Raketen aus Nordkorea liegen soll.

Die falsche Nachricht soll bei einem Schichtwechsel der zuständigen Mitarbeiter versendet worden sein. Gouverneur David Ige sagte: "Das hätte nicht passieren dürfen. [..] Das ist während einer Prozedur beim Schichtwechsel passiert, wo die Systeme durchgegangen und auf Funktionsfähigkeit geprüft werden und ein Mitarbeiter hat den falschen Knopf gedrückt."

Cell Broadcast warnt alle Smartphones und Handys

Für die Warnungen an lokale Smartphones wird ein bundesweites System verwendet, dass Nachrichten an alle in der entsprechenden Funkzelle befindlichen Smartphones und Handys verschickt (Cell Broadcast). Cell Broadcast arbeitet in allen gängigen Mobilfunkstandards, also derzeit GSM, UMTS, LTE und außerhalb Europas auch CDMA 2000. In den USA wird dieses System unter dem Namen Amber-Alerts auch eingesetzt, um vermisste Personen, insbesondere Kinder, zu suchen.

Auch in Deutschland können Katastrophenschutzwarnungen wie ungewöhnliche Wetterereignisse über ein entsprechendes System verbreitet werden, meist wird dazu aber Katwarn genutzt. Katwarn kann per App abonniert werden, ein Versand per SMS setzt eine vorherige Registrierung für einen bestimmten Postleitzahlenbereich voraus.


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DY 16. Jan 2018

welche anderen Knopfbelegungen gibt es denn noch so? Fleischbällchen?

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teenriot* 15. Jan 2018

Deine Theorie ist jetzt also das Nordkorea sich ins System hackt, Alarm und eventuell...

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tg-- 15. Jan 2018

Ich finde es bemerkenswert, dass nun die Kritik kommt wir hätten kein vergleichbares...

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Flyns 14. Jan 2018

Und im Ernstfall muss es halt manchmal auch einfach nur schnell gehen.

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Der Held vom... 14. Jan 2018

Bei kritischen Systemen, die Freigabe durch zwei Personen erfordern, gilt eigentlich...

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