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Feedback und Arbeitsleistung: So bewertet Microsoft die eigenen Mitarbeiter

Es ist ein Leitfaden geleakt, der nur Microsoft -Führungspersonen vorliegt. Sie sollen ihre Teammitglieder in vier Kategorien bewerten.
/ Oliver Nickel
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Microsoft-Manager sollen ihre Teammitglieder möglichst gleich einschätzen. (Bild: Pixabay.com)
Microsoft-Manager sollen ihre Teammitglieder möglichst gleich einschätzen. Bild: Pixabay.com

Microsoft hat offenbar ein neues Bewertungssystem in Benutzung. Damit sollen Mitarbeiter im Unternehmen nach möglichst gleichen Standards eingeschätzt werden können. Das System scheint allerdings nur Managern und Führungspersonen vorzuliegen. Das berichtet das Magazin Insider (Paywall)(öffnet im neuen Fenster) , das laut eigenen Aussagen einen Einblick in interne Dokumente erhalten konnte.

Microsoft teilt die Arbeitsleistung verschiedener Angestellter dabei offenbar in vier Kategorien ein.

"Lower Than Expected Impact" (weniger Auswirkung als erwartet) bedeutet, dass die gefragte Person die Erwartungen nicht oder nicht konsistent erfüllt hat. Auch Menschen, die Microsofts Werte und Erwartungen nicht erreichen oder sich durch persönlich eingeholtes Feedback nicht weiterentwickeln, fallen unter diese Kategorie.

"Slightly Lower Impact Than Expected" (etwas weniger Auswirkung als erwartet) folgt dem gleichen Schema. So eingestufte Mitarbeiter haben die Erwartungen nur in einigen Fällen nicht erfüllt. Generell versuchen sie aber sichtlich, sich durch Feedback und Lernmotivation im Unternehmen weiterzuentwickeln.

"Successful Impact" (Erfolgreiche Auswirkung) gilt für Personen, die konsistente Ergebnisse abliefern und Erwartungen teilweise sogar übertreffen. Sie stehen persönlich für Fehler ein und lernen aus ihnen. Außerdem kommen sie sehr gut mit den Werten bei Microsoft zurecht.

"Exceptional Impact" (Außergewöhnliche Auswirkung) wird den Mitarbeitern reserviert, die konsistent bedeutende Ergebnisse erzielen und Erwartungen stets übertreffen. Sie demonstrieren ein ausgezeichnetes Bewusstsein für Selbstentwicklung und persönliche Verbesserung. Außerdem wenden sie das Gelernte stets für einen noch größeren Einschlag im Unternehmen an.

Führungspersönlichkeiten sollen diese Begriffe möglichst konsistent verwenden, wenn sie sich in einem Feedbackgespräch mit ihren Mitarbeitern befinden. Teammitglieder sollen dadurch besser verstehen können, wie sie im Team stehen, welchen Einfluss sie haben und was sie möglicherweise besser machen können.

Die Basis soll dabei stets der "Successful Impact" sein. Bessere Angestellte bekommen mehr Anreize und Belohnungen, während weniger gut bewertete Angestellte wissen sollen, wo sie an sich arbeiten können.


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