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Fedora 22 bringt mehr Stabilität, vor allem für Desktop-Anwender.
Fedora 22 bringt mehr Stabilität, vor allem für Desktop-Anwender. (Bild: Fedora)

Trotz Neuerungen ist Fedora 22 durchaus stabil

Erste Amtshandlung bei einem neu installierten System war, wie üblich, eine Aktualisierung des gesamten Systems. Da wir mit der drei Wochen alten Betaversion kurz vor der Veröffentlichung getestet haben, fiel das Upgrade mit über 850 MByte, verteilt auf 1.152 Aktualisierungen und 16 neu zu installierenden Pakete, relativ groß aus. Im Alltag werden Upgrades eher kleiner ausfallen, da stabile Fedora-Veröffentlichungen nur begrenzt aktualisiert werden. Solche Aktualisierungen umfassen gemeinhin den Kernel und Basispakete wie Gnome, Firefox, Libreoffice und einige andere. Für unseren Zweck ist ein solch großes Upgrade allerdings von Vorteil, da es die Stabilität des Systems betrifft. Ein Neustart des Systems nach der Aktualisierung funktionierte einwandfrei und bescherte ein tagesaktuelles System. Dabei fiel allerdings auf, dass Fedora beim Hochfahren des Systems nicht zu den schnellsten zählt.

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  • Fedora richtet standardmäßig eine LVM-Partition mit Btrfs ein. (Screenshot: Ferdinand Thommes)
  • Eine manuelle Aufteilung der Festplatte erfordert aber Grundkenntnisse. (Screenshot: Ferdinand Thommes)
  • Der Desktop Gnome bleibt die erste Wahl unter Fedora 22. (Screenshot: Ferdinand Thommes)
  • Bei der Einrichtung werden Optionen zum Datenschutz abgefragt. (Screenshot: Ferdinand Thommes)
  • Die Benachrichtigungen werden neben dem Kalender mittig angezeigt. (Screenshot: Ferdinand Thommes)
  • Die Wetter-App in Gnome (Screenshot: Ferdinand Thommes)
  • Neu ist ein E-Book-Reader. (Screenshot: Ferdinand Thommes)
  • Die Software wird jetzt mit DNF statt Yum verwaltet. (Screenshot: Ferdinand Thommes)
  • Für DNF gibt es auch eine grafische Benutzeroberfläche. (Screenshot: Ferdinand Thommes)
Bei der Einrichtung werden Optionen zum Datenschutz abgefragt. (Screenshot: Ferdinand Thommes)

Aber das System ließ sich in der Wayland-Sitzung auch reproduzierbar zum Absturz bringen. Dazu riefen wir den Routenplaner der Applikation Karten auf und gaben Start und Ziel ein. Nach Bestätigung schmiert Wayland ab, so dass ein erneutes Anmelden nötig wird. Wählten wir beim Anmelden eine normale X-Sitzung, so blieb das System stabil. Ansonsten sind während unserer Tests keinerlei Probleme aufgetreten. Mit Fedora 23 soll Wayland den X-Server von X.org als Standard ablösen. Das lässt noch ein halbes Jahr Zeit, Unebenheiten auszubügeln.

Systemd läuft unbemerkt

Systemd in der neuen Version 219 fiel uns überhaupt nicht auf, was durchaus rein positiv gemeint ist. Ein beherztes journalctl -xb zur Abfrage des Bootlogs in einem Terminal als einfacher User zeigte wie gewünscht das Log. Root-Befugnisse sind nicht nötig. Auch das Versetzen in den Ruhezustand (s2r) durch Schließen des Notebook-Deckels sowie das Aufwachen daraus funktioniert einwandfrei und zügig.

Auch die Editionen für Server und Cloud haben weitere Entwicklung erfahren. In der Server-Edition wurde eine neue Server-Rolle etabliert, die eine Umgebung für PostgreSQL ausrollt. Die sogenannten Rolekits verpacken eine Server-Rolle so, dass die Installation mit nur einem Mausklick abläuft. Dazu stellt das Rolekit eine stabile D-Bus-Schnittstelle zur Verfügung, um nach der Installation die automatische dialoggesteuerte Konfiguration der Komponenten zu gewährleisten. Pro Veröffentlichung von Fedora Server sollen weitere Rollen folgen. Das neue Dateisystem für die Server-Edition ist XFS, da es besser skaliert und höhere Speicherkapazitäten bietet. Alternativ kann aber weiterhin Ext4 oder ein anderes Dateisystem der Wahl benutzt werden.

Fedora Cloud erhält Container

Fedora Cloud bietet die neuen Versionen von Rpm-Ostree und Rpm-Ostree-Toolbox und verzahnt diese noch enger mit Red Hats Atomic Distribution. So lassen sich aus Fedora Cloud heraus mit der Rpm-Ostree-Toolbox nun eigene Docker-Container für Atomic Hosts mit einem individuellen Satz an Paketen erstellen. Dazu wurde der Atomic-Befehlssatz für die Kommandozeile in Fedora Cloud übernommen. Somit können die Container eines Atomic Host nun von Fedora Cloud aus gesteuert und atomar aktualisiert werden.

 DNF statt Yum, Wayland für ExperimentierfreudigeFazit und Ausblick 

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@rhaglion 21. Jun 2015

Solang man die fedup-Warnungen beachtet, läuft das wirklich ohne Probleme durch (bei mir...

FedoraUser 17. Jun 2015

Also auf meinen KVM Host bootet die Server Version von Fedora 22 in gefühlt 5 Sekunden...

Ork 17. Jun 2015

Ein Tip: Durchsuche die User-Mailingliste nach den Programmen die du benutzen willst. Die...

Seitan-Sushi-Fan 15. Jun 2015

Das ding heißt libsolv: https://github.com/openSUSE/libsolv

Anonymer Nutzer 15. Jun 2015

Warum wird das per se als unnötig betrachtet?



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