• IT-Karriere:
  • Services:

Federation Against Copyright Theft: Mit Videoüberwachung im Kinosaal gegen Release Groups

Laut einer internen Präsentation arbeiten Urheberrechtsschützer im Kinosaal mit Infrarotkameras, um Release Groups aufzuspüren. Sie erhalten auch Zugriff auf Überwachungskameras an der Kasse und Kundenkarten von Verdächtigen.

Artikel veröffentlicht am ,
Bild aus der FACT-Präsentation
Bild aus der FACT-Präsentation (Bild: Sony Leak)

Bei der Verfolgung von Release Groups werden von einer privaten Urheberrechtsorganisation offenbar Überwachungskameras im Kinosaal eingesetzt. Das berichtet das Onlinemagazin Torrentfreak unter Berufung auf eine interne Präsentation der britischen Federation Against Copyright Theft (FACT) für das Studio Sony Pictures. Das Material wurde auf Wikileaks gepostet.

Stellenmarkt
  1. Felsomat GmbH & Co. KG, Königsbach-Stein
  2. operational services GmbH & Co. KG, verschiedene Standorte

Danach wurden im Vue Cinema in North London Zuschauer im Kinosaal mit Infrarotkameras gefilmt. Der Verdächtige sei der Besitzer einer Cineworld-Unlimited-Card, die 14-mal genutzt wurde. Bekannt waren FACT auch die Filme, die der Besitzer der Kundenkarte angesehen hatte. Zudem verfügte FACT über Bilder des Verdächtigen aus einer Überwachungskamera des Kinos an den Kassen.

In der Präsentation rühmt sich FACT seiner guten Kontakte zur Polizei. Durch FACT sei ein erheblicher Rückgang illegaler Filmmitschnitte im Kinosaal erreicht worden. Auch seien die Facebook-Seiten der Verdächtigen überwacht worden.

1.000 Pfund für Kinomitarbeiter

FACT berichtete am 22. April 2015 über ein Belohnungsprogramm für Kinobeschäftigte, die Release Groups aufspüren und am illegalen Abfilmen hindern. Bei dem Programm werden die Kinobeschäftigten aufgefordert, aktiv Release Groups an ihrer Tätigkeit zu hindern. Dafür würden auch Nachtsichtgeräte ausgegeben.

Bezahlt würden 1.000 Pfund für diese Tätigkeit. Bei elf Vorgängen habe das Personal eingegriffen, was in drei Fällen zu Verhaftungen geführt habe. Seit dem Jahr 2006 seien 134 Kinomitarbeiter finanziell entlohnt worden.

Nachtrag vom 27. April 2015, 15:15 Uhr

FACT-Sprecherin Yvette Dore sagte Golem.de, man werde den Torrentfreak-Bericht nicht kommentieren. Es sei üblich, dass Kinos in Großbritannien mit Überwachungskameras ausgestattet seien.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 18,99€
  2. (u. a. Elite Dangerous für 5,99€, Planet Zoo für 19,99€, Struggling für 5,99€, LostWinds...
  3. 6,99€
  4. (u. a. Deponia Doomsday für 1,99€, Deponia: The Complete Journey für 2,50€, Pathologic...

quadronom 11. Mai 2015

Ich mein klar, solche "Studenten" kenne ich auch, fahren so einen AMG Mercedes und haben...

ralf.wenzel 02. Mai 2015

In Stadien filmt die Polizei. Ganz anderes Thema - Landespolizeigesetz.

ralf.wenzel 02. Mai 2015

Alter Schwede, du faselst dir da einen Stuss zusammen... Recht am eigenen Bild betrifft...

ralf.wenzel 02. Mai 2015

Ohne Schild / Information an die Kunden? Das wäre in höchstem Maße illegal.

Drizzt 30. Apr 2015

Glaubst du echt, das sich einer noch diese kontrastarmen Kinoaufnahmen mit schlechtem Ton...


Folgen Sie uns
       


Automatische Untertitel in Premiere Pro Beta - Tutorial

Wir zeigen, wie sich Untertitel per KI-Spracherkennung erzeugen lassen.

Automatische Untertitel in Premiere Pro Beta - Tutorial Video aufrufen
Programm für IT-Jobeinstieg: Hoffen auf den Klebeeffekt
Programm für IT-Jobeinstieg
Hoffen auf den Klebeeffekt

Aktuell ist der Jobeinstieg für junge Ingenieure und Informatiker schwer. Um ihnen zu helfen, hat das Land Baden-Württemberg eine interessante Idee: Es macht sich selbst zur Zeitarbeitsfirma.
Ein Bericht von Peter Ilg

  1. Arbeitszeit Das Sechs-Stunden-Experiment bei Sipgate
  2. Neuorientierung im IT-Job Endlich mal machen!
  3. IT-Unternehmen Die richtige Software für ein Projekt finden

Weclapp-CTO Ertan Özdil: Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!
Weclapp-CTO Ertan Özdil
"Wir dürfen nicht in Schönheit und Perfektion untergehen!"

Der CTO von Weclapp träumt von smarter Software, die menschliches Eingreifen in der nächsten ERP-Generation reduziert. Deutschen Perfektionismus hält Ertan Özdil aber für gefährlich.
Ein Interview von Maja Hoock


    Fiat 500 als E-Auto im Test: Kleinstwagen mit großem Potenzial
    Fiat 500 als E-Auto im Test
    Kleinstwagen mit großem Potenzial

    Fiat hat einen neuen 500er entwickelt. Der Kleine fährt elektrisch - und zwar richtig gut.
    Ein Test von Peter Ilg

    1. Vierradlenkung Elektrischer GMC Hummer SUV fährt im Krabbengang seitwärts
    2. MG Cyberster MG B Roadster mit Lasergürtel und Union Jack
    3. Elektroauto E-Auto-Prämie übersteigt in 2021 schon Vorjahressumme

      •  /