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Features für Untertitel: Microsoft Teams integriert einen Schimpfwortfilter

Wenn der Morgen mal wieder richtig sc****e anfängt, lesen das zumindest nicht alle im Transkript der Teams -Konferenz.
/ Oliver Nickel
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Unflätigkeiten rutschen auch in professionellen Umgebungen mal heraus. (Bild: Pixabay.com)
Unflätigkeiten rutschen auch in professionellen Umgebungen mal heraus. Bild: Pixabay.com / Pixabay-Inhaltslizenz

Microsoft nimmt weitere Veränderungen an der Kollaborationssoftware Teams vor. Im aktuellen Update geht es vor allem um Untertitel und Transkripte in Meetings. Unter anderem führt die Software einen Schimpfwortfilter(öffnet im neuen Fenster) ein.

Sie erkennt also entsprechende Begriffe und zensiert sie - ähnlich wie es etwa auch bei Ingame-Chats in vielen Multiplayer-Spielen der Fall ist. Der Filter gilt nur für das Texttranskript. In der Audioübertragung sind Schimpfwörter weiterhin hörbar.

Der Filter ist standardmäßig in Teams aktiviert und kann von Usern manuell deaktiviert werden. Dies wird nicht von den jeweiligen Admins eines Meetings kontrolliert, jede teilnehmende Person muss für sich selbst entscheiden: Soll ein Filter aktiviert werden oder nicht? Die entsprechende Schaltfläche kann in den Einstellungen unter Untertitel und Transkripte gefunden werden.

Mehr Anpassungen für die Untertitel

Zusätzlich dazu hat Microsoft generell das Untertitellayout geändert. Es werden künftig drei statt bisher zwei Zeilen angezeigt. Dadurch sollen Informationen übersichtlicher dargestellt werden. Außerdem wird oberhalb der Untertitel die jeweils sprechende Person aufgeführt. Teams erkennt diese automatisch.

In der rechten oberen Ecke des Untertitelfensters können Nutzer zudem die Untertiteleinstellungen abrufen. Dort können sie - Premium-Lizenz vorausgesetzt - auch die Sprache der Untertitel ändern. Außerdem lässt sich die Schriftgröße in mehreren Stufen einstellen. Bei kleinerem Text passen bis zu vier Zeilen Untertitel in das Fenster.

Das gilt auch dann, wenn die Fensterhöhe eingestellt wird. Dabei rücken Videoinhalte nach oben und nehmen so weniger Platz in der Ansicht ein. User können zudem einstellen, wo sie ihre Untertitel angezeigt haben wollen. Diese können etwa auch oberhalb der Videofeeds stehen.


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