Fear the Wolves: Stalker-Entwickler machen Battle Royale in Tschernobyl

Das Kernkraftwerk Tschernobyl als Schauplatz, radioaktive Strahlung und merkwürdige Anomalien klingen nach dem Klassiker Stalker, sind aber ein Projekt namens Fear the Wolves. Das entsteht derzeit beim ukrainischen Entwicklerstudio Vostok Games(öffnet im neuen Fenster) – das allerdings vor allem aus ehemaligen Entwicklern von GSC Game World besteht, die für Stalker verantwortlich waren.
Fear the Wolves soll Onlinekämpfe für bis zu 100 Teilnehmer bieten, die alleine oder im Team antreten. Das Spielprinzip folgt den aus Playerunknown's Battlegrounds bekanntem Battle-Royal-Prinzip, sprich: Gewinner ist, wer als Letzter alle seine Mitstreiter überlebt hat. Zusätzlich soll es einen zweiten, neu produzierten Modus geben – den will Vostok Games aber erst später vorstellen.
In Fear the Wolves sollen neben Radioaktivität und Anomalien noch weitere Elemente für spannende Gefechte sorgen. Es soll Wetter geben, das sich dynamisch ändert, sowie einen Tag- und Nachtzyklus. Mit spezieller Ausrüstungen soll es möglich sein, in sonst nicht zugängliche Gebiete vorzustoßen. Außerdem gibt es wohl auch Mutanten.

Das Programm ist für PC und Konsole angekündigt. Ob damit der übliche Plattformmix aus Windows-PC, Playstation 4 und Xbox One gemeint ist, ist noch nicht klar. Die Veröffentlichung ist für 2018 geplant, auf dem PC soll es zuvor eine Early-Access-Phase geben. Vostok arbeitet außerdem an einem Free-to-Play-Shooter namens Survarium, der in der nahen Zukunft angesiedelt ist und der ebenfalls dezent an Stalker erinnert.
Vostok Games wurde 2012 als Nachfolger von GSC Game World gegründet. Das Studio hat seinen Hauptsitz in Kiew. Die Entwickler sind schon länger in der Branche, ihr erstes erfolgreiches Programm war das 2000 veröffentlichte Echtzeit-Strategiespiel Cossacks: European Wars.
Richtig bekannt wurden sie allerdings durch Stalker, das nach einem chaotischen Produktionsverlauf mit vielen Jahren Verspätung erst 2007 auf den Markt kam – dann aber tatsächlich richtig gut war und sich auch ordentlich verkaufte. 2008 und 2009 kamen noch Standalone-Erweiterungen für Stalker auf den Markt.