Fault Injection: AWS bringt Chaos-Engineering als Service

Einfach mal Datenbanken abschalten oder die API drosseln, um Schwächen der eigenen Infrastruktur zu finden - das bietet AWS in seiner Cloud.

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AWS macht bei Bedarf jetzt auch Systeme kaputt.
AWS macht bei Bedarf jetzt auch Systeme kaputt. (Bild: Ina Fassbender/AFP via Getty Images)

Amazons Cloud-Sparte AWS hat einen Fault Injection Simulator vorgestellt, der im kommenden Jahr in dem Cloud-Dienst genutzt werden können soll. "Dies erleichtert es Teams, die Schwachstellen einer Anwendung im großen Maßstab zu erkennen, um die Leistung, Beobachtbarkeit und Ausfallsicherheit zu verbessern", heißt es dazu in der Ankündigung.

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Bei einer Fault Injection handelt es sich, wie der Name darlegt, um das systematische Erzeugen eines schwerwiegenden Fehlers in eigenen Systemen. Das soll dabei helfen, Schwächen in der Infrastruktur aufzufinden und so Ausfällen vorzubeugen oder zumindest deren Auswirkungen abzuschwächen.

Die Arbeit an und mit derartigen Systemen wird auch als Chaos Engineering bezeichnet. Amazon beschreibt dies so. "Chaos Engineering ist der Prozess, bei dem eine Anwendung in Test- oder Produktionsumgebungen belastet wird, indem störende Ereignisse wie Serverausfälle oder eine API-Drosselung erzeugt, die Reaktion des Systems beobachtet und Verbesserungen implementiert werden. Chaos Engineering hilft Teams dabei, die realen Bedingungen zu schaffen, die erforderlich sind, um versteckte Probleme aufzudecken, blinde Flecken und Leistungsengpässe zu überwachen, die in verteilten Systemen schwer zu finden sind".

Cloud-Infrastrukturen: Infrastructure as a Service - So geht moderne IT-Infrastruktur. Das Handbuch für DevOps-Teams und Administratoren

Genutzt wird der Ansatz inzwischen von vielen Teams, die große Systeme selbst betreiben wie etwa Netflix oder Amazon für Prime. Der nun vorgestellte AWS-Dienst soll den Einsatz dabei deutlich vereinfachen. Dazu will das Unternehmen Vorlagen anbieten, mit denen zum Beispiel Datenbanken einfach offline genommen werden. Diese von Amazon als Experimente bezeichneten Tests sollen sich in vielen verschiedenen Diensten umsetzen lassen, allen voran die grundlegenden: EC2, EKS, ECS und RDS.

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