Abo
  • Services:
Anzeige
Fathom Neural Compute Stick
Fathom Neural Compute Stick (Bild: Movidius)

Fathom Neural Compute Stick: Movidius packt Deep Learning in einen USB-Stick

Fathom Neural Compute Stick
Fathom Neural Compute Stick (Bild: Movidius)

Man nehme ein bereits trainiertes neuronales Netz, einen aus den DJI-Multicoptern bekannten VLIW-Chip und packe beides in ein USB-Gerät: Fertig ist Movidius' Fathom Neural Compute Stick.

Movidius hat den Fathom Neural Compute Stick samt dem dazugehörigen Fathom Software Framework vorgestellt. Die Idee dahinter ist vergleichsweise simpel: In dem Stick steckt ein für Deep Learning ausgelegter Chip, der vorhandene - also sogenannte trainierte - Algorithmen eines neuronalen Netzes bei sehr geringer Leistungsaufnahme berechnet. Gedacht ist der Fathom Neural Compute Stick beispielsweise für die Entwicklung von Multicoptern, Robotern sowie Anwendungen in der Augmented und der Virtual Reality.

Anzeige

Im Fathom Neural Compute Stick rechnet ein Myriad 2 (MA2450) samt einem halben GByte LPDDR3-Speicher. Das System-on-a-Chip besteht aus einem Interface für Kameras, einem Image Signal Processor für 4K-60-Hz-Videos, einem internen 2-MByte-SRAM-Cache und einem Dutzend Shave genannter Rechenwerke. Das steht für Streaming Hybrid Architecture Vector Engine, da es sich um VLIW-Einheiten handelt. Zusammen erreichen die zwölf Shaves laut Movidius eine theoretische Geschwindigkeit von 2 Teraflops bei halber Genauigkeit (FP16) und einer Leistungsaufnahme von einem halben Watt.

Kombiniert mit dem Fathom Software Framework kann der Stick unter Linux 64 Bit verwendet werden, um neuronale Netze zu testen, die der jeweilige Entwickler per Caffe oder Tensorflow erstellt hat. Die Myriad-SoCs sind dazu gedacht, per Deep Learning in Bildern oder Videos bestimmte Objekte zu erkennen und zu analysieren - beispielsweise Personen samt Gesichtern und Emotionen. In DJIs Phantom 4 etwa steckt ein solcher Chip, er sorgt für die Hinderniserkennung des Quadcopters - was im Test gut klappte. Ein weiterer Anwendungsfall ist Googles erstes Gerät des Project Tango, auch darin werkeln Myriad-Chips.

  • Myriad 2 im Detail (Bild: Movidius)
  • Myriad 2 im Detail (Bild: Movidius)
  • Myriad 2 im Detail (Bild: Movidius)
  • Myriad 2 im Detail (Bild: Movidius)
  • Myriad 2 im Detail (Bild: Movidius)
  • Myriad 2 im Detail (Bild: Movidius)
  • Myriad 2 im Detail (Bild: Movidius)
Myriad 2 im Detail (Bild: Movidius)

Vorerst wird Movidius den Fathom Neural Compute Stick an ausgewählte Partner liefern. Später im Jahr ist geplant, das kleine USB-Gerät für unter 100 US-Dollar zu verkaufen. Technisch entspricht es weitestgehend der schon länger erhältlichen Entwickler-Plattform mit dem Myriad-2-Chip.


eye home zur Startseite
Moe479 01. Mai 2016

findest du ökostrickpulli-szene jetzt für erstrebenswerter ... kommt immer auf die person...

Moe479 01. Mai 2016

wtf, so ein 'billiges' bauteil, passt locker in einen fucking usbstick und ist nicht...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Robert Bosch GmbH, Leonberg
  2. Schwarz IT Infrastructure & Operations Services GmbH & Co. KG, Neckarsulm
  3. Landeshauptstadt Potsdam, Potsdam
  4. über HRM CONSULTING GmbH, Konstanz (Home-Office)


Anzeige
Top-Angebote
  1. 299,00€
  2. 69,00€
  3. 222,00€

Folgen Sie uns
       

  1. Heiko Maas

    "Kein Wunder, dass Facebook seine Vorgaben geheim hält"

  2. Virtual Reality

    Oculus Rift unterstützt offiziell Roomscale-VR

  3. FTP-Client

    Filezilla bekommt ein Master Password

  4. Künstliche Intelligenz

    Apple arbeitet offenbar an eigenem AI-Prozessor

  5. Die Woche im Video

    Verbogen, abgehoben und tiefergelegt

  6. ZTE

    Chinas großes 5G-Testprojekt läuft weiter

  7. Ubisoft

    Far Cry 5 bietet Kampf gegen Sekte in und über Montana

  8. Rockstar Games

    Waffenschiebereien in GTA 5

  9. Browser-Games

    Unreal Engine 4.16 unterstützt Wasm und WebGL 2.0

  10. Hasskommentare

    Bundesrat fordert zahlreiche Änderungen an Maas-Gesetz



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Debatte nach Wanna Cry: Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
Debatte nach Wanna Cry
Sicherheitslücken veröffentlichen oder zurückhacken?
  1. Sicherheitslücke Fehlerhaft konfiguriertes Git-Verzeichnis bei Redcoon
  2. Hotelketten Buchungssystem Sabre kompromittiert Zahlungsdaten
  3. Onlinebanking Betrüger tricksen das mTAN-Verfahren aus

Sphero Lightning McQueen: Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen
Sphero Lightning McQueen
Erst macht es Brummbrumm, dann verdreht es die Augen

Quantencomputer: Nano-Kühlung für Qubits
Quantencomputer
Nano-Kühlung für Qubits
  1. IBM Q Mehr Qubits von IBM
  2. Quantencomputer Was sind diese Qubits?
  3. Verschlüsselung Kryptographie im Quantenzeitalter

  1. Re: Also so eine art Amerikanischer IS Verschnitt...

    Lord Gamma | 19:44

  2. Re: Machen wir doch mal die Probe aufs Exempel

    Sharra | 19:32

  3. "mangelnde Transparenz"

    Lord Gamma | 19:32

  4. Re: Siri und diktieren

    Lord Gamma | 19:30

  5. Anbindung an Passwortmanager

    nille02 | 19:23


  1. 12:54

  2. 12:41

  3. 11:44

  4. 11:10

  5. 09:01

  6. 17:40

  7. 16:40

  8. 16:29


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel