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Fastfood: Werbeschlacht der Lieferdienste kostete 780 Millionen Euro

Der zugespitzte Konkurrenzkampf auf dem deutschen Markt für Fastfood-Lieferungen war für den Werbemarkt gut. Deutschland sei laut Delivery Hero aber generell "kein guter Markt" für Essenslieferdienste.

Artikel veröffentlicht am ,
Proteste bei Essenslieferdiensten
Proteste bei Essenslieferdiensten (Bild: NGG / William Biller)

Die Auseinandersetzung um den deutschen Markt für Essenslieferdienste hat die Unternehmen mehrere hundert Millionen Euro für Werbeausgaben gekostet. Nach einer Auswertung der Marktforschungsfirma Nielsen für das Wirtschaftsmagazin Capital gaben die drei wichtigsten Anbieter Lieferando, Lieferheld und Pizza.de zwischen den Jahren 2010 und 2019 brutto insgesamt rund 780 Millionen Euro für Werbung aus. Allein im Jahr 2018 beliefen sich die Ausgaben in Fernsehen, Radio, Print, auf Plakaten und für Displayanzeigen im Internet auf 175 Millionen Euro.

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Nach der Marktbereinigung zum Jahreswechsel 2018/2019 sank im Jahr 2019 das kumulierte Werbebudget wieder auf weniger als 120 Millionen Euro. In Deutschland hatte Takeaway aus den Niederlanden mit seiner Marke im Dezember 2018 für rund 930 Millionen Euro die Lieferdienste Lieferheld, Pizza.de und Foodora übernommen.

Das britische Unternehmen Deliveroo beendete im August 2019 nach dem Zusammenschluss der Wettbewerber seinen Essenslieferdienst in Deutschland. Mit Ablauf des 16. August wurde der Betrieb eingestellt. Damit ist Lieferando praktisch allein im deutschen Markt.

Die Vermittlung von Essensbestellungen sei "kein einfaches Geschäft", sagte Takeaway-Chef (Lieferando) Jitse Groen dem Magazin Capital. "Ich hatte 30 Wettbewerber in Holland, 30 oder 40 in Deutschland, die sind alle weg."

Auch Emmanuel Thomassin, Finanzchef von Delivery Hero, bestätigte: Deutschland sei "kein guter Markt für Food". Es gebe "bei weitem attraktivere Märkte". So hat das Berliner Unternehmen jüngst angekündigt, in Südkorea Marktführer Woowa Brothers für 3,6 Milliarden Euro zu übernehmen.

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TrollNo1 23. Jan 2020

Also mit Inderpizza meine ich Quarkteig tiefgefroren und aufgetaut, dazu dann so Analog...

TrollNo1 23. Jan 2020

Ist ja nicht ihr eigenes Geld. Kommt von irgendwelchen Investoren, die ihrem ROI...

Atreyu 22. Jan 2020

Ich habe mich missverständlich ausgedrückt. Paypal nutze ich schon seit langem und bin...

elknipso 22. Jan 2020

Dem kann ich auch zustimmen.

berritorre 22. Jan 2020

"Nach einer Auswertung der Marktforschungsfirma Nielsen für das Wirtschaftsmagazin...


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