Abo
  • Services:

Faster: Googles Seekabel ist fertig

Das Seekabel Faster von Google und einigen asiatischen Telekommunikationskonzernen wird heute angeschaltet. Es hat eine Kapazität von 60 TBit/s.

Artikel veröffentlicht am ,
Kabel-Landung in Minamiboso City in Chiba, Japan
Kabel-Landung in Minamiboso City in Chiba, Japan (Bild: NEC)

Der Bau des Seekabels Faster von Google ist abgeschlossen. Das gab das Konsortium am 29. Juni 2016 bekannt. Faster wurde erfolgreich getestet und soll am heutigen Tag in Betrieb gehen. Beteiligt sind neben Google China Mobile International, China Telecom, Global Transit, KDDI und Singapore Telecommunications (Singtel). Das Seekabel hat eine Kapazität von 60 TBit/s und kostete 300 Millionen US-Dollar.

Stellenmarkt
  1. MediaMarktSaturn Deutschland, Ingolstadt
  2. BIOTRONIK SE & Co. KG, Berlin

Ooi Seng Keat, Vice President Carrier Services der Singtel Gruppe sagte: "Die Fertigstellung des Faster-Kabelsystems wird Kapazität zur Verfügung stellen, um die erwartete vierfache Zunahme der Nachfrage des Breitbandverkehrs zwischen Asien und Nordamerika zu unterstützen." Damit werde Netzwerkredundanz und extrem geringe Latenz zum bestehenden transpazifischen Kabelsystem hinzugefügt.

Das Seekabel Faster verbindet Los Angeles, Portland, San Francisco, Oregon und Seattle mit Chikura und Shima in Japan.

Viele Herausforderungen beim Bau

"Dies war das erste transpazifische Unterseekabel, das ausschließlich von der NEC Corporation gebaut wurde, wobei die neueste digitale und kohärente optische 100-GBit/s-Übertragungstechnik eingesetzt wird. Obwohl wir mit vielen Herausforderungen beim Bau konfrontiert waren, bin ich wirklich froh, dass wir in der Lage waren, diese zu überwinden", sagte Kenichi Yoneyama, Projektmanager von Faster bei der NECs Submarine-Network-Sparte.

Das Projekt wurde im August 2014 angekündigt. Das Wall Street Journal hatte aus informierten Kreisen berichtet, dass das Kabel Googles Rechenzentrum im US-Bundesstaat Oregon mit Japan verbinden solle. Das Seekabel ist nichtöffentlich und Google kann seinen Anteil an den Übertragungskapazitäten kontrollieren.

Laut einem Whitepaper Googles aus dem Jahr 2013 transportiert der Internetkonzern die Daten zwischen seinen Rechenzentren über sein privates B4-Netzwerk. In dem Netzwerk werden Youtube-Videos oder E-Mails übertragen. Hier würde Google bereits größere Datenvolumen transportieren als im öffentlichen Internet. Die Angaben könnten wegen der Debatte über Netzneutralität in den USA aber auch von Google geschönt sein.

Das ist nicht Alphabets erste Seekabel-Investition. Der Konzern zahlt für zwei Seekabel, die die USA mit Südamerika, Japan und anderen Teilen Asien verbinden.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. und The Crew 2 gratis erhalten
  2. 39,99€ statt 59,99€
  3. ab 349€

bombinho 04. Jul 2016

Wo sind die Anschluesse? Was ist mit der Sicherheit vor absichtlicher und...

ap (Golem.de) 01. Jul 2016

Da müssen wir wohl Tomaten auf den Augen haben. Können Sie sie uns nennen? Gruß

neocron 30. Jun 2016

die habe ich doch direkt verlinkt in meinem Beitrag!?

Graveangel 30. Jun 2016

Zu spät, knick drin


Folgen Sie uns
       


Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live

Nach der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten sprach sich am Mittwoch in Brüssel auch der Rechtsausschuss des Europaparlaments für ein Recht aus, das die digitale Nutzung von Pressepublikation durch Informationsdienste zustimmungspflichtig macht. Ein Uploadfilter, der das Hochladen urheberrechtlich geschützter Inhalte verhindern soll, wurde ebenfalls auf den Weg gebracht. Doch was bedeutet diese Entscheidung am Ende für den Nutzer? Und wer verfolgt eigentlich welche Interessen in der Debatte?

Leistungsschutzrecht und Uploadfilter - Golem.de Live Video aufrufen
Volocopter 2X: Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf
Volocopter 2X
Das Flugtaxi, das noch nicht abheben darf

Cebit 2018 Der Volocopter ist fertig - bleibt in Hannover aber noch am Boden. Im zweisitzigen Fluggerät stecken jede Menge Ideen, die autonomes Fliegen als Ergänzung zu anderen Nahverkehrsmitteln möglich machen soll. Golem.de hat Platz genommen und mit den Entwicklern gesprochen.
Von Nico Ernst

  1. Ingolstadt Flugtaxis sollen in Deutschland erprobt werden
  2. Urban Air Mobility Airbus gründet neuen Geschäftsbereich für Lufttaxis
  3. Cityairbus Mit Siemens soll das Lufttaxi abheben

Kreuzschifffahrt: Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen
Kreuzschifffahrt
Wie Brennstoffzellen Schiffe sauberer machen

Die Schifffahrtsbranche ist nicht gerade umweltfreundlich: Auf hoher See werden die Maschinen der großen Schiffe mit Schweröl befeuert, im Hafen verschmutzen Dieselabgase die Luft. Das sollen Brennstoffzellen ändern - wenigstens in der Kreuzschifffahrt.
Von Werner Pluta

  1. Hyseas III Schottische Werft baut Hochseefähre mit Brennstoffzelle
  2. Roboat MIT-Forscher drucken autonom fahrende Boote
  3. Elektromobilität Norwegen baut mehr Elektrofähren

Mars: Die Staubstürme des roten Planeten
Mars
Die Staubstürme des roten Planeten

Der Mars-Rover Opportunity ist nicht die erste Mission, die unter Staubstürmen leidet. Aber zumindest sind sie inzwischen viel besser verstanden als in der Frühzeit der Marsforschung.
Von Frank Wunderlich-Pfeiffer

  1. Nasa Dunkle Nacht im Staubsturm auf dem Mars
  2. Mars Insight Ein Marslander ist nicht genug

    •  /